Threat Intelligence – Übersicht
Google Threat Intelligence bietet einen umfassenden und proaktiven Ansatz zum Erkennen, Analysieren und Minimieren von Sicherheitsbedrohungen. Es nutzt die umfangreiche Infrastruktur, die globale Telemetrie und die fortschrittlichen Analysen von Google, um nützliche Statistiken zu liefern und die Sicherheit Ihrer Organisation zu verbessern.
Google Threat Intelligence umfasst die Erkennung von Bedrohungen, die Analyse von Malware- und Phishing-Kampagnen, Echtzeit-Bedrohungsbenachrichtigungen und Intelligence-Feeds, die sich nahtlos in Sicherheitstools wie SIEM- (Security Information and Event Management) und SOAR-Plattformen (Security Orchestration, Automation, and Response) einbinden lassen.
Sie können Google Threat Intelligence mit den folgenden Integrationsmethoden in Google SecOps einbinden und verwenden:
Angewandte Bedrohungsinformationen (Applied Threat Intelligence, ATI)
Diese vollständig verwaltete, native Pipeline kuratiert und wendet automatisch die Threat Intelligence von Google an.
- Lizenz:
- Google SecOps Enterprise+
- Funktionen:
- Bietet erweiterte automatisierte Threat Intelligence-Funktionen.
- Enthält eine vollständig integrierte und verwaltete Integration, die automatisch das gesamte Spektrum der Informationen von Google, Mandiant und VirusTotal nutzt, um automatisierten Kontext, Anreicherung und Benachrichtigungen ohne manuelle Pipelinekonfiguration bereitzustellen.
- Kombiniert brandaktuelles Fachwissen mit der umfassenden Sichtbarkeit von Google, um eine ganzheitliche Übersicht über die Bedrohungslandschaft zu ermöglichen.
- Sicherheitsteams können Warnmeldungen in den richtigen Kontext setzen, die Taktiken von Hackern nachvollziehen und Informationen direkt in ihren Workflows verwenden.
- Integrationsschritte: Siehe Übersicht über Applied Threat Intelligence.
BYOL-Integration von Google Threat Intelligence
Diese vom Kunden bereitgestellte Pipeline nimmt lizenzierte Google Threat Intelligence-Daten (GTI) (Bedrohungslisten, IoC-Streams und Kontext zu Angreifern) in Google SecOps auf. Mit dieser Methode können Sie Ressourcen wie Cloud Run-Funktionen, Cloud Scheduler und Secret Manager in Ihrer Google SecOps-Umgebung bereitstellen und verwalten, um Daten aus der Chronicle API abzurufen und an Google SecOps zu streamen.
- Lizenz:
- Google SecOps Standard oder Enterprise.
- Eine aktive Google Threat Intelligence-Lizenz für die BYOL-Integration (Bring Your Own License).
- Die Enterprise+-Lizenz enthält Berechtigungen für die BYOL-Integration.
- Funktionen:
- Ermöglicht es Ihnen, eine vom Kunden bereitgestellte Pipeline zu verwenden, um Ihre Daten in Google SecOps aufzunehmen und so die Erkennung und das Aufspüren von Bedrohungen zu verbessern.
- Ersetzt die bisherigen fragmentierten Connectors durch eine einzige, einheitliche Lösung.
- Integrationsschritte: Weitere Informationen finden Sie unter BYOL-Integration von Threat Intelligence.
Eigene Threat Intelligence-Feeds einbinden
Mit dieser Integrationsmethode können Sie benutzerdefinierte oder Drittanbieter-IoCs (Indicators of Compromise) und Threat Intelligence-Feeds (z. B. MISP, STIX/TAXII, kommerzielle Threat Intelligence-Anbieter oder benutzerdefinierte CSV- und JSON-Listen) direkt in Google SecOps aufnehmen. Google SecOps parst eingehende Feeds in den Unified Data Model (UDM) Entity Context Graph (ECG), um den automatischen IoC-Abgleich mit der Ereignistelemetrie, die Retro-Jagd über bis zu 30 Tage hinweg und benutzerdefinierte YARA-L-Regelerkennungen zu unterstützen.
- Lizenz:
- Verfügbar für alle Google SecOps-Lizenzstufen.
- Funktionen:
- Erfasst Drittanbieter-Threat-Feeds über native Google SecOps-Feeds (z. B. Cloud Storage, HTTPS, Amazon S3, STIX/TAXII und MISP).
- Normalisiert Bedrohungsindikatoren und Kontextmetadaten direkt in UDM-Entitätsdatensätze (z. B.
DOMAIN_NAME,IP_ADDRESS,FILEundURL) mit Intervallgültigkeitszeiträumen. - Korreliert eingehende Telemetriedaten nahezu in Echtzeit und rückwirkend mit Ihren benutzerdefinierten Threat Intelligence-Feeds.
- Unterstützt die Bedrohungserkennung durch automatischen IoC-Abgleich und benutzerdefinierte YARA-L-Korrelationsregeln.
- Integrationsschritte: Weitere Informationen finden Sie unter Eigene Threat Intelligence-Feeds einbinden.
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