Typischer Workflow in Data Studio

Auf dieser Seite wird ein typischer Workflow in Data Studio beschrieben. Dieses Szenario umfasst sechs Schritte:

  • Bericht erstellen
  • Verbindung zu den Daten herstellen
  • Daten visualisieren
  • Daten transformieren
  • Ergebnisse teilen
  • Bericht aktualisieren und optimieren

Szenario

Avatar für einen Data Studio-Datenanalysten. Sarah ist Datenanalystin bei einem Reiseunternehmen. Sie möchte Daten zu Verspätungen bei Ankunft und Abflug von Flügen untersuchen und visualisieren, um herauszufinden, ob es wertvolle Informationen gibt, die ihr Unternehmen seinen Kunden zur Verfügung stellen kann, um deren Reiseerfahrung zu verbessern. Die Daten sind in BigQuery gespeichert.

Erstellen

Sarah meldet sich in Data Studio an und klickt auf Erstellen > Bericht. Der Data Studio-Berichtseditor wird geöffnet und der Bereich Daten hinzufügen wird angezeigt.

Ein Nutzer wählt auf der Data Studio-Startseite im linken Navigationsbereich den Button „+ Erstellen“ aus, um neue Inhalte in Data Studio zu erstellen.>

Verbinden

Im Bereich Daten hinzufügen kann Sarah entweder eine neue Datenquelle erstellen oder eine vorhandene auswählen. Für die Flugdaten, die visualisiert werden sollen, ist bisher noch keine Datenquelle vorhanden. Sarah klickt daher auf den BigQuery Connector, um eine neue Datenquelle zu erstellen.

Sarah gibt die Informationen ein, die zum Herstellen einer Verbindung zur BigQuery-Tabelle mit den Flugdaten erforderlich sind, und fügt ihrem Bericht dann die neue Datenquelle hinzu.

Ein Nutzer wählt im Bereich „Daten zum Bericht hinzufügen“ den Button „Hinzufügen“ aus, um die neue Datenquelle dem Bericht hinzuzufügen.

Der Bereich Daten hinzufügen wird geschlossen. Auf dem Editor-Canvas wird jetzt eine Tabelle mit dem Feld für die Fluggesellschaft sowie der Anzahl der Datensätze für die einzelnen Fluggesellschaften angezeigt.

Ein Nutzer wählt auf einem Berichtcanvas eine Tabellendarstellung aus, um die Menüs „Daten“ und „Diagramm“ zu öffnen.

Visualisieren

Sarah fügt weitere Felder in die Tabelle ein, indem sie sie aus dem Eigenschaftenbereich in die Tabelle zieht. Sie fügt einen Messwert mit dem Namen Verspätung bei Ankunft hinzu, mit dem die Anzahl der Minuten angegeben wird, die ein Flug bei der Ankunft verspätet war.

Sarah weiß, dass sich Details zu Daten besonders gut in Tabellen darstellen lassen. Da sie sich aber einen groberen Überblick verschaffen möchte, fügt sie dem Bericht ein horizontales Balkendiagramm und ein Kreisdiagramm hinzu. Jetzt sieht sie sofort, bei welchen Fluggesellschaften die Flüge am häufigsten verspätet ankommen und wie ihre Leistung im Verhältnis zu anderen Fluggesellschaften ist.

Transformieren

In einer Liste der Messwertfelder auf dem Tab „Einrichtung“ eines Diagramms wird angezeigt, dass der Aggregationstyp des Messwerts „ArrDelay“ auf „Summe“ festgelegt ist. Sarah stellt fest, dass die Daten im Feld „Verspätung bei Ankunft“ summiert werden, sie sollten aber gemittelt werden. Sie könnte das Problem beheben, indem sie den Typ der Aggregation für das Feld ändert, da es in jedem Diagrammen angezeigt wird. Allerdings ist es effizienter, die Datenquelle zu bearbeiten.

Wenn Sie ein Feld ändern möchten, das in einem Bericht angezeigt wird, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Feld in einem Diagramm ändern : In diesem Fall ändern Sie nur diese bestimmte Instanz des Felds. Die Änderung gilt nur für das Feld in diesem Diagramm. Bei anderen Diagrammen mit diesem Feld wird die Standardkonfiguration des Feldes verwendet, wie in der Datenquelle festgelegt.

  • Feld in der Datenquelle ändern : Wenn Sie diese Option wählen, wird die Änderung beim nächsten Mal angezeigt, wenn Sie das Feld verwenden. Beispielsweise wird das geänderte Feld in neuen Diagrammen verwendet, die Sie erstellen, sowie in vorhandenen Diagrammen, denen Sie eine weitere Instanz des Felds hinzufügen. Komponenten, in denen das Feld verwendet wurde, bevor Sie die Änderung vorgenommen haben, sind davon nicht betroffen.

Um die Datenquelle zu bearbeiten, klickt Sarah oben im Eigenschaftenbereich neben dem Namen der Datenquelle auf das Stiftsymbol. Sie sucht nach dem Feld ArrDelay und ändert die Standardaggregation in Durchschnittlich. Dann klickt Sarah auf FERTIG , um die Änderung zu speichern und zum Berichtseditor zurückzukehren.

Bei jedem Nutzer, der Bearbeitungszugriff für den Bericht hat und dieses Feld verwendet, wird jetzt standardmäßig die neue Aggregation genutzt.

Ein Nutzer wählt in der Liste „Dimensionen“ im Bereich „Verbindung bearbeiten“ im Drop-down-Menü „Standardaggregation“ für das Feld „ArrDelay“ die Option „Durchschnitt“ aus.

Dateien freigeben und zusammenarbeiten

Avatar für einen Data Studio-Designer. Sarah bittet ihre Kollegin Laura, ihre Designkenntnisse für den Bericht einzusetzen. Sarah gibt den Bericht für Lauras E-Mail-Adresse frei und gewährt ihr die Berechtigung Bearbeiten. Laura fügt Text und Bilder hinzu und gestaltet das Erscheinungsbild des Berichts so, dass es den Stilrichtlinien des Unternehmens entspricht. Laura schlägt vor, eine Seite mit weiteren Kontextinformationen hinzuzufügen, indem der aktuelle Marketingplan eingebettet wird, der als Google-Dokument gespeichert ist. Gemeinsam erstellen Sarah und Laura einen attraktiven, überzeugenden Bericht, in dem die Erkenntnisse aus den Flugdaten hervorgehoben werden.

Nachdem der Bericht fertig ist, gibt Asqa ihn für die Gruppen-E-Mail-Adresse der Geschäftsleitung frei und gewährt die Berechtigung Ansehen. Da die Datenquelle Anmeldedaten für den Datenabruf des Inhabers enthält, sieht die Geschäftsleitung die Daten im Bericht, auch wenn sie keinen direkten Zugriff auf das zugrunde liegende BigQuery-Dataset hat.

Aktualisieren und optimieren

Avatar für einen Data Studio-Betrachter.

Der CEO des Unternehmens ist von Sarahs Bericht begeistert und bittet sie, Marketinganalysedaten einzubinden, um noch detailliertere Informationen zu erhalten. Sarah bearbeitet den Bericht und fügt Datenquellen für die Google Ads- und Google Analytics-Konten des Unternehmens hinzu. Sie verwendet Community-Connectors, um zusätzlich noch auf Daten von Facebook und anderen sozialen Medien zugreifen zu können. Sarah nutzt einige der erweiterten Data Studio-Funktionen wie die Zusammenführung von Daten und berechnete Felder, um Verbesserungsmöglichkeiten und Herausforderungen zu ermitteln, die sie nicht entdeckt hätte, wenn nicht alle verfügbaren Daten an einer Stelle zusammengefasst vorgelegen hätten.