Diagramme und Tabellen zu einem benutzerdefinierten Dashboard hinzufügen

In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie einem benutzerdefinierten Dashboard mithilfe der Google Cloud Console Diagramme, Tabellen, Gauges und Kurzübersichten hinzufügen. Sie können Messwertdaten über ein Zeitintervall hinweg anzeigen lassen, indem Sie ein Liniendiagramm, ein gestapeltes Flächendiagramm, ein Balkendiagramm oder ein Heatmap-Diagramm hinzufügen. Wenn Sie nur an den neuesten Messungen interessiert sind, fügen Sie eine Tabelle, ein Kreisdiagramm, ein Gauge, eine Kurzübersicht oder eine Strukturkarte hinzu. Die Farbe von Gauges und Kurzübersichten ändert sich je nachdem, wie hoch der letzte Wert im Vergleich zu den Warn- und Gefahrengrenzwerten ist.

Die Visualisierungen, die Sie Dashboards hinzufügen können, werden zusammenfassend als Widgets bezeichnet. Allgemeine Informationen zu den verschiedenen Widget-Typen finden Sie unter Dashboards – Übersicht.

In Diagrammen, Tabellen, Gauges und Kurzübersichten in benutzerdefinierten Dashboards kann jeder Messwerttyp angezeigt werden, der einen numerischen Wert oder einen Verteilungswert hat, einschließlich benutzerdefinierter Messwerte und logbasierter Messwerte. In Diagrammen können keine Daten des Stringtyps dargestellt werden.

In diesem Dokument wird beschrieben, wie Sie einem benutzerdefinierten Dashboard Diagramme, Tabellen, Gauges und Kurzübersichten hinzufügen, in denen Zeitreihendaten dargestellt werden. Informationen zum Hinzufügen anderer Arten von Widgets zu Ihren Dashboards finden Sie in den folgenden Artikeln:

Informationen zur Cloud Monitoring API finden Sie unter Dashboards per API erstellen und verwalten.

Diese Funktion wird nur für Google Cloud -Projekte unterstützt. Wählen Sie für App Hub-Konfigurationen das App Hub-Hostprojekt oder das Verwaltungsprojekt aus.

Vorbereitung

Führen Sie die folgenden Schritte im Google Cloud -Projekt aus, in dem Sie Dashboards erstellen und verwalten möchten:

  • Bitten Sie Ihren Administrator, Ihnen für Ihr Projekt die IAM-Rolle Monitoring Editor (roles/monitoring.editor) zuzuweisen, um die Berechtigungen zu erhalten, die Sie zum Erstellen und Ändern von benutzerdefinierten Dashboards über die Google Cloud Console benötigen. Weitere Informationen zum Zuweisen von Rollen finden Sie unter Zugriff auf Projekte, Ordner und Organisationen verwalten.

    Sie können die erforderlichen Berechtigungen auch über benutzerdefinierte Rollen oder andere vordefinierte Rollen erhalten.

    Weitere Informationen zu Rollen finden Sie unter Zugriff mit IAM steuern.

  • Ein Dashboard kann maximal 100 Widgets enthalten.

  • Wenn Sie einem Dashboard ein Widget hinzufügen möchten, können Sie entweder die Visualisierung auswählen und dann das Widget konfigurieren oder zuerst den Datentyp auswählen und dann die Visualisierung konfigurieren.

    Wenn Sie einem Dashboard beispielsweise eine Tabelle hinzufügen möchten, in der die CPU-Auslastung Ihrer VM-Instanzen angezeigt wird, haben Sie folgende Möglichkeiten:

    • Wählen Sie das Widget Tabelle aus und konfigurieren Sie es so, dass die CPU-Auslastung Ihrer VM-Instanzen angezeigt wird.
    • Wählen Sie den Datentyp Messwert aus, konfigurieren Sie das Widget so, dass die CPU-Auslastung Ihrer VM-Instanzen angezeigt wird, und ändern Sie dann den Widget-Typ in Tabelle.

    In der Anleitung auf dieser Seite wird davon ausgegangen, dass Sie zuerst den Datentyp auswählen und dann konfigurieren, wie die Daten dargestellt werden.

Diagramme und Tabellen zu einem Dashboard hinzufügen

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Diagramme und Tabellen mit derGoogle Cloud Console konfigurieren:

  • In Diagrammen werden Daten im Zeitverlauf dargestellt. Es sind vier Stile verfügbar: Linie, Flächendiagramm gestapelt, Balkendiagramm gestapelt und Heatmap. In einem einzelnen Diagramm können mehrere Messwerttypen dargestellt werden. Sie können beispielsweise ein Diagramm so konfigurieren, dass die von Ihren Instanzen gelesenen Laufwerksbytes sowie die auf Ihre Instanzen geschriebenen Laufwerksbytes angezeigt werden.

    Nachdem ein Diagramm konfiguriert wurde, können Sie den Widget-Typ ändern. Informationen dazu, warum Sie einen bestimmten Stil auswählen sollten, finden Sie unter Diagramme mit Daten im Zeitverlauf.

    Informationen zur Verwendung der Cloud Monitoring API zum Konfigurieren eines Diagramms finden Sie unter Dashboard mit einem XyChart-Widget.

  • Tabellen enthalten eine Zeile für jede Kombination von Labelwerten. Wenn in Tabellen Daten aus mehreren Messwerttypen angezeigt werden, enthält jede Zeile ein Ergebnis aus allen Abfragen, sofern eine solche Zusammenführung möglich ist.

    Es gibt zwei Arten von Tabellen. Im Widget Tabelle wird ein numerischer Wert wie „25 %“ angezeigt. Im Widget Top-Liste werden sowohl der Wert als auch eine visuelle Darstellung des Werts im Vergleich zum Bereich der möglichen Werte angezeigt.

    Sie können beim Stil zwischen Tabellen und Diagrammen wechseln, Tabellenspaltennamen konfigurieren und Grenzwerte hinzufügen, anhand derer die Farbe der Tabellenzellen geändert wird. Weitere Informationen und ein Beispiel finden Sie unter Neueste Daten in Tabellenform anzeigen.

    Informationen zur Verwendung der Cloud Monitoring API zum Konfigurieren einer Tabelle finden Sie unter Dashboard mit einem TimeSeriesTable-Widget.

So fügen Sie einem Dashboard ein Diagramm oder eine Tabelle hinzu:

  1. Öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Dashboards :

    Dashboards aufrufen

    Wenn Sie diese Seite über die Suchleiste suchen, wählen Sie das Ergebnis aus, dessen Zwischenüberschrift Monitoring ist.

  2. Wählen Sie in der Symbolleiste der Google Cloud Console Ihr Google Cloud -Projekt aus. Wählen Sie für App Hub-Konfigurationen das App Hub-Hostprojekt oder das Verwaltungsprojekt aus.
  3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wählen Sie zum Erstellen eines neuen Dashboards die Option Dashboard erstellen aus.
    • Wenn Sie ein vorhandenes Dashboard aktualisieren möchten, suchen Sie es in der Liste aller Dashboards und wählen Sie den Namen aus.
  4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf  Widget hinzufügen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Widget hinzufügen die Option  Messwert aus.

  6. Geben Sie die Daten an, die im Diagramm angezeigt werden sollen. Sie können eine menügesteuerte Benutzeroberfläche oder PromQL verwenden oder einen Monitoring-Filter eingeben:

    1. Wählen Sie die Zeitreihendaten aus, die Sie anzeigen lassen möchten:

      1. Maximieren Sie im Element Messwert das Menü Messwert auswählen.

        Das Menü Messwert auswählen enthält Funktionen, mit denen Sie die verfügbaren Messwerttypen suchen können:

        • Verwenden Sie die  Filterleiste, um einen bestimmten Messwerttyp zu finden. Wenn Sie beispielsweise util eingeben, werden im Menü nur Einträge angezeigt, die util enthalten. Einträge werden angezeigt, wenn sie einen Test des Typs „enthält“ (ohne Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung) bestehen.

        • Wenn Sie alle Messwerttypen sehen möchten, auch jene ohne Daten, klicken Sie auf  Aktiv. Standardmäßig werden in den Menüs nur Messwerttypen mit Daten angezeigt.

        Sie haben beispielsweise folgende Möglichkeiten:

        1. Wählen Sie im Menü Aktive Ressourcen die Option VM-Instanz aus.
        2. Wählen Sie im Menü Aktive Messwertkategorien die Option uptime_check aus.
        3. Wählen Sie im Menü Aktive Messwerte die Option Anfragelatenz aus.
        4. Klicken Sie auf Anwenden.
      2. Optional: Wenn Sie eine Teilmenge der anzuzeigenden Daten angeben möchten, wählen Sie im Element Filter die Option Filter hinzufügen aus und füllen Sie dann das Dialogfeld aus. Sie können beispielsweise Daten für eine Zone aufrufen, indem Sie einen Filter anwenden. Sie können mehrere Filter hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Diagrammdaten filtern.

      Weitere Informationen finden Sie unter Anzuzeigende Daten auswählen.

    2. Kombinieren Sie Zeitreihen und richten Sie sie aus:

      • Wenn Sie alle Zeitreihen anzeigen möchten, legen Sie im Element Aggregation das erste Menü auf Nicht aggregiert und das zweite Menü auf Keine fest.

      • So kombinieren Sie Zeitreihen im Element Aggregation:

        1. Maximieren Sie das erste Menü und wählen Sie eine Funktion aus.

          Das Diagramm wird aktualisiert und zeigt eine einzelne Zeitreihe an. Wenn Sie beispielsweise Durchschnitt auswählen, ist die angezeigte Zeitreihe der Durchschnitt aller Zeitreihen.

        2. Wenn Sie Zeitreihen mit denselben Labelwerten kombinieren möchten, maximieren Sie das zweite Menü und wählen Sie ein oder mehrere Labels aus.

          Das Diagramm wird aktualisiert und zeigt eine Zeitreihe für jede eindeutige Kombination von Labelwerten an. Wenn Sie beispielsweise Zeitreihen nach Zone anzeigen lassen möchten, legen Sie das zweite Menü auf Zone fest.

          Wenn das zweite Menü auf Keine festgelegt ist, wird im Diagramm eine Zeitreihe angezeigt.

      • Optional: Wenn Sie den Abstand zwischen Datenpunkten konfigurieren möchten, klicken Sie auf  Abfrageelement hinzufügen, wählen Sie Minimales Intervall aus und geben Sie einen Wert ein.

      Weitere Informationen zur Gruppierung und Ausrichtung finden Sie unter Legen Sie fest, wie Diagrammdaten angezeigt werden sollen.

    3. Optional: Wenn Sie nur die Zeitreihen mit den höchsten oder niedrigsten Werten anzeigen lassen möchten, verwenden Sie das Element Sortieren und begrenzen.

    PromQL

    1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Bereichs zur Abfrageerstellung auf den Button  MQL oder  PromQL.
    2. Prüfen Sie, ob im Ein/Aus-Button Sprache die Option PromQL ausgewählt ist. Der Ein/Aus-Button für die Sprache befindet sich in der Symbolleiste, mit der Sie auch Ihre Abfrage formatieren können.
    3. Geben Sie eine Abfrage in den Abfrageeditor ein. Wenn Sie beispielsweise die durchschnittliche CPU-Auslastung der VM-Instanzen in Ihrem Google Cloud -Projekt darstellen möchten, verwenden Sie die folgende Abfrage:

      avg(compute_googleapis_com:instance_cpu_utilization)
      

      Weitere Informationen zur Verwendung von PromQL finden Sie unter PromQL für Cloud Monitoring.

    Monitoring-Filter

    1. Klicken Sie im Element Messwert auf  Hilfe und wählen Sie Direkter Filtermodus aus.

      Die Elemente Messwert und Filter werden gelöscht und es wird ein Element Filter erstellt, in das Sie Text eingeben können.

      Wenn Sie einen Ressourcentyp, Messwert oder Filter ausgewählt haben, bevor Sie zu Direkter Filtermodus gewechselt sind, werden diese Einstellungen im Feld des Elements Filter angezeigt.

    2. Geben Sie im Feld des Elements Filter einen Monitoring-Filter ein.
    3. Kombinieren Sie Zeitreihen und richten Sie sie aus:

      • Wenn Sie alle Zeitreihen anzeigen möchten, legen Sie im Element Aggregation das erste Menü auf Nicht aggregiert und das zweite Menü auf Keine fest.

      • So kombinieren Sie Zeitreihen im Element Aggregation:

        1. Maximieren Sie das erste Menü und wählen Sie eine Funktion aus.

          Das Diagramm wird aktualisiert und zeigt eine einzelne Zeitreihe an. Wenn Sie beispielsweise Durchschnitt auswählen, ist die angezeigte Zeitreihe der Durchschnitt aller Zeitreihen.

        2. Wenn Sie Zeitreihen mit denselben Labelwerten kombinieren möchten, maximieren Sie das zweite Menü und wählen Sie ein oder mehrere Labels aus.

          Das Diagramm wird aktualisiert und zeigt eine Zeitreihe für jede eindeutige Kombination von Labelwerten an. Wenn Sie beispielsweise Zeitreihen nach Zone anzeigen lassen möchten, legen Sie das zweite Menü auf Zone fest.

          Wenn das zweite Menü auf Keine festgelegt ist, wird im Diagramm eine Zeitreihe angezeigt.

      • Optional: Wenn Sie den Abstand zwischen Datenpunkten konfigurieren möchten, klicken Sie auf  Abfrageelement hinzufügen, wählen Sie Minimales Intervall aus und geben Sie einen Wert ein.

      Weitere Informationen zur Gruppierung und Ausrichtung finden Sie unter Legen Sie fest, wie Diagrammdaten angezeigt werden sollen.

  7. Optional: Konfigurieren Sie das Diagramm oder die Tabelle so, dass mehrere Messwerttypen angezeigt werden.

    1. Wählen Sie Abfrage hinzufügen aus. Eine neue Abfrage wird hinzugefügt. Es könnte z. B. eine Abfrage mit dem Label B sein.

    2. Wählen Sie für die neue Abfrage im Element Messwert einen Ressourcentyp und einen Messwerttyp aus. Sie können auch Filter hinzufügen, Zeitreihen kombinieren sowie angezeigten Zeitreihen sortieren und die Anzahl begrenzen.

    Der folgende Screenshot zeigt die Darstellung im Metrics Explorer, wenn im Diagramm zwei Messwerttypen dargestellt werden:

    Beispiel für den Metrics Explorer mit zwei Messwerttypen

    PromQL

    Nicht unterstützt

    Monitoring-Filter

    Nicht unterstützt

  8. Optional: Konfigurieren Sie das Diagramm so, dass ein Verhältnis von Messwerttypen angezeigt wird.

    1. Konfigurieren Sie das Diagramm so, dass zwei Messwerttypen mit derselben Messwertart angezeigt werden. Beide könnten beispielsweise GAUGE-Messwerte sein.
    2. Achten Sie darauf, dass der Wert des Felds Minimales Intervall für beide Messwerttypen gleich ist. Wenn Sie auf dieses Feld zugreifen möchten, klicken Sie auf  Abfrageelement hinzufügen und wählen Sie Minimales Intervall aus.
    3. Aktualisieren Sie die Aggregationsfelder.

      Wir empfehlen, dass die Labels für den Nenner-Messwerttyp mit den für den Zähler-Messwerttyp festgelegten Werten übereinstimmen. Sie können beispielsweise das Label zone für Zähler und Nenner auswählen.

      Sie müssen nicht dieselben Labels für beide Messwerttypen verwenden. Sie können aber nur Labels auswählen, die für beide Messwerttypen verfügbar sind.

    4. Wählen Sie in der Symbolleiste des Abfragebereichs die Option Verhältnisabfrage erstellen aus und füllen Sie das Dialogfeld aus.

      Nachdem Sie das Verhältnis erstellt haben, werden drei Abfragen angezeigt:

      • A/B-Verhältnis gibt die Verhältnisabfrage an.
      • A gibt die Abfrage für den Zähler an.
      • B gibt die Abfrage für den Nenner an.

      Das folgende Beispiel veranschaulicht ein Verhältnis, das die Summe der pro Zone auf das Laufwerk geschriebenen Bytes mit der Gesamtzahl der auf das Laufwerk geschriebenen Bytes vergleicht:

      Beispiel für ein Verhältnis von Messwerten

    5. Optional: Wenn Sie die Messwerte für Zähler und Nenner tauschen möchten, maximieren Sie das Menü im Element Verhältnis und treffen Sie eine Auswahl.

    PromQL

    1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Bereichs zur Abfrageerstellung auf den Button  MQL oder  PromQL.
    2. Prüfen Sie, ob im Ein/Aus-Button Sprache die Option PromQL ausgewählt ist. Der Ein/Aus-Button für die Sprache befindet sich in der Symbolleiste, mit der Sie auch Ihre Abfrage formatieren können.
    3. Geben Sie eine Abfrage in den Abfrageeditor ein. Wenn Sie beispielsweise das Verhältnis der durchschnittlichen Latenz Ihres Messwerts my_summary_latency_seconds darstellen möchten, verwenden Sie die folgende Abfrage:

      sum without (instance)(rate(my_summary_latency_seconds_sum[5m])) /
      sum without (instance)(rate(my_summary_latency_seconds_count[5m]))
      

      Weitere Informationen zur Verwendung von PromQL finden Sie unter PromQL für Cloud Monitoring.

    Monitoring-Filter

    Nicht unterstützt

  9. Optional: Wenn Sie die Visualisierung ändern möchten, klicken Sie im Bereich Anzeige auf  Widget-Typ und treffen Sie eine Auswahl.

    Im Menü Widget-Typ werden alle Widget-Typen aufgeführt, mit denen derselbe Datentyp angezeigt werden kann. Einige Widgets sind jedoch möglicherweise nicht aktiviert. Angenommen, Sie haben ein Diagramm in einem Dashboard konfiguriert, in dem ein Messwerttyp angezeigt wird. Im Liniendiagramm werden mehrere Zeitreihen angezeigt und jeder Messwert ist ein Double-Wert:

    • Die Widgets Tabelle, Kreisdiagramm, Liniendiagramm, Gestapeltes Balkendiagramm und Gestapeltes Flächendiagramm sind als Kompatibel aufgeführt. Sie können einen beliebigen dieser Typen auswählen.

    • Die Widgets Kurzübersicht und Gauge sind als Mit Anpassungen kompatibel aufgeführt, da in diesen Widgets nur eine einzelne Zeitreihe angezeigt werden kann. Wenn Sie diese Widget-Typen aktivieren möchten, ändern Sie die Gruppierungskonfiguration.

    • Das Widget Heatmap ist deaktiviert, da in diesen Widgets nur Daten mit Verteilungswerten angezeigt werden können.

    • Der Logbereich wird nicht aufgeführt, da dort keine Zeitreihendaten angezeigt werden können.

  10. Optional: Wenn Sie ändern möchten, wie die ausgewählten Daten in einem Diagramm oder einer Tabelle angezeigt werden, verwenden Sie die Optionen im Bereich Anzeige:

  11. Optional: Konfigurieren Sie im Bereich Anzeige die Sichtbarkeit des Diagramms oder der Tabelle. Standardmäßig ist Ihr Widget sichtbar. Sie können jedoch eine Variable verwenden, um festzulegen, ob das Widget ein- oder ausgeblendet wird.

  12. Wenn Sie die Änderungen auf das Dashboard anwenden möchten, klicken Sie in der Symbolleiste auf Anwenden. Wenn Sie die Änderungen verwerfen möchten, klicken Sie auf Abbrechen.

  13. Klicken Sie zum Speichern des geänderten Dashboards in der Symbolleiste auf Speichern.

Nur die neuesten Daten anzeigen

Mit Monitoring haben Sie mehrere Möglichkeiten, nur die letzten Messungen zu visualisieren, statt den Verlauf der Messungen anzeigen zu lassen:

  • Wenn Sie den letzten Wert jeder Zeitreihe grafisch anzeigen lassen möchten, wobei jeder Wert als Bruchteil der Summe aller Werte zu sehen ist, fügen Sie ein Kreisdiagramm hinzu. Sie können diese Diagramme so konfigurieren, dass der Gesamtwert angezeigt wird.

  • Wenn Sie die letzten Werte aggregierter Daten als Reihe verschachtelter Rechtecke darstellen lassen möchten, wobei die Farbe eines Rechtecks proportional zu seinem Wert ist, fügen Sie ein Strukturkarten-Widget hinzu.

  • Wenn Sie den letzten Wert jeder Zeitreihe in Tabellenform anzeigen lassen möchten, fügen Sie eine Tabelle hinzu. Sie können die Anzahl der Zeilen in einer Tabelle begrenzen und die Zeilen einer Tabelle so konfigurieren, dass ein Wert im Vergleich zu einem Wertebereich angezeigt wird.

  • Wenn Sie eine grüne, gelbe oder rote Anzeige des aktuellen Werts im Vergleich zu einer Reihe von Grenzwerten erhalten möchten, fügen Sie dem Dashboard ein Gauge oder eine Kurzübersicht hinzu.

Neueste Daten in einem Kreisdiagramm darstellen

Wenn Sie die neuesten Daten als Bruchteil des Gesamtwerts sehen möchten, fügen Sie ein Kreisdiagramm hinzu. Wie mit Tabellen kann mit Kreisdiagrammen jeder Messwerttyp mit einem numerischen Wert angezeigt werden. Außerdem lassen sich Perzentile für Verteilungsmesswerte anzeigen. Jede Zeitreihe trägt ein Segment zum Kreisdiagramm bei.

Im folgenden Screenshot ist ein Dashboard zu sehen, das die CPU-Auslastung von VM-Instanzen mit zwei verschiedenen Konfigurationen eines Kreisdiagramm-Widgets anzeigt:

Beispiel für **Kreisdiagramm**-Widgets

Informationen zum Hinzufügen von Kreisdiagrammen zu einem Dashboard finden Sie in den folgenden Dokumenten:

Neuesten Wert als Strukturkarte anzeigen

Fügen Sie eine Strukturkarte hinzu, um die neuesten Daten als verschachtelte Rechtecke darzustellen, wobei jedes Rechteck einem eindeutigen Satz von Labelwerten entspricht. Angenommen, Sie haben die Daten, die Sie in einem Diagramm darstellen möchten, anhand des Labels zone aggregiert. Wenn Sie den Widget-Typ auf „Strukturkarte“ festlegen, entspricht jedes Rechteck auf der Strukturkarte einer Zone. Die Farbsättigung eines Rechtecks ist proportional zum Wert, den es darstellt.

Im folgenden Screenshot ist ein Strukturkarten-Widget zu sehen, in dem die Zeitreihen anhand von zone und storage_type aggregiert wurden:

Beispiel für ein **Strukturkarten-Widget**

Im Screenshot ist die Kurzinfo für ein Rechteck zu sehen.

So konfigurieren Sie eine Strukturkarte:

  1. Wählen Sie im Bereich Widget hinzufügen das Strukturkarten-Widget aus.
  2. Wählen Sie mit dem Element Messwert auswählen den anzuzeigenden Messwerttyp aus.
  3. Wenn im Element Aggregation die Option Nicht aggregiert angezeigt wird, wählen Sie im Menü eine Aggregationsfunktion aus. Wählen Sie beispielsweise Durchschnitt oder Max. aus.
  4. Wählen Sie im zweiten Feld des Elements Aggregation mindestens ein Label aus.
  5. Wenn Sie die Änderungen auf das Dashboard anwenden möchten, klicken Sie in der Symbolleiste auf Anwenden. Wenn Sie die Änderungen verwerfen möchten, klicken Sie auf Abbrechen.
  6. Klicken Sie zum Speichern des geänderten Dashboards in der Symbolleiste auf Speichern.

Informationen zur Verwendung der API zum Konfigurieren einer Strukturkarte finden Sie unter Dashboard mit einem Treemap-Widget.

Neueste Daten in Tabellenform anzeigen

Wenn Sie sich die neuesten Daten in Tabellenform ansehen möchten, fügen Sie eine Tabelle hinzu. In Tabellen können numerische Daten angezeigt werden. In ihnen können beispielsweise ein oder mehrere Messwerttypen oder Perzentile für Verteilungsmesswerte angezeigt werden.

Wenn in einer Tabelle ein Messwerttyp angezeigt wird, entspricht jede Zeile der Tabelle einer Zeitreihe. In einer Tabellenspalte wird ein numerischer Wert angezeigt, der entweder der letzte Wert oder ein aggregierter Wert ist. In den anderen Spalten werden die Labels in der Zeitreihe angezeigt. Wenn in einer Tabelle mehrere Messwerttypen angezeigt werden, werden die Daten für beide Messwerttypen nach Möglichkeit in derselben Zeile dargestellt. Weitere Informationen finden Sie unter Wie Daten für mehrere Messwerttypen in Tabellen zusammengeführt werden.

Es gibt zwei Widgets, in denen Daten in Tabellenform angezeigt werden: Top-Liste und Tabelle. Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Widgets besteht darin, dass im Widget Top-Liste die Reihenfolge der Zeilen sortiert wird und der Wert zusammen mit einer visuellen Darstellung des Werts im Vergleich zum Bereich der möglichen Werte angezeigt wird. Da das Widget Top-Liste eine visuelle Darstellung des Werts bietet, können Sie die Zelle nicht basierend darauf farblich kennzeichnen, wie hoch der Wert im Vergleich zu einem Grenzwert ist.

Informationen zum Konfigurieren von Tabellen finden Sie in den folgenden Abschnitten:

Im folgenden Screenshot sind zwei Tabellen zu sehen. In der ersten Tabelle werden zwei Messwerttypen angezeigt: die Anzahl der Bytes, die aus Instanzen gelesen wurden, sowie die Anzahl der Bytes, die in Instanzen geschrieben wurden. Ein aggregierter Wert wird zusammen mit einem Referenzbalken angezeigt. In der zweiten Tabelle wird der letzte Wert eines Messwerttyps angezeigt. Die Wertspalte wurde so konfiguriert, dass die Zelle basierend darauf, wie hoch der Wert im Vergleich zu einem Grenzwert ist, farblich gekennzeichnet wird:

Beispiel für eine Tabelle mit zwei Messwerttypen

Letzten Wert oder aggregierten Wert anzeigen

In Tabellen wird standardmäßig der letzte Wert angezeigt. In einer Tabelle kann aber auch ein Wert angezeigt werden, der für den für Ihr Dashboard ausgewählten Zeitraum berechnet wurde.

Mit dem Feld Wertoption können Sie zwischen dem letzten Wert und dem aggregierten Wert auswählen.

Wenn Sie den aggregierten Wert anzeigen lassen, werden die Daten für jede Zeitreihe innerhalb des von Ihrem Dashboard ausgewählten Zeitbereichs durch die Ausrichtungsfunktion kombiniert. Die Ausrichtungsfunktion ist eine der Aggregationsoptionen. Sie wird standardmäßig nicht angezeigt. Wenn Sie die Ausrichtungsfunktion aufrufen möchten, maximieren Sie das Element Aggregation und wählen Sie im ersten Element Aligner konfigurieren aus. Nachdem Sie diese Auswahl getroffen haben, wird das Element Aggregation durch ein Element Gruppierung und ein Menü namens Ausrichtungsfunktion ersetzt.

Anzuzeigende Spalten auswählen

Standardmäßig wird in einer Spalte der Tabelle ein numerischer Wert angezeigt. Alle anderen Spalten entsprechen einem Label in der Zeitreihe. Bei labelbasierten Spalten wird der Spaltenname vom Label abgeleitet.

Wenn Sie die in der Tabelle angezeigten Spalten konfigurieren möchten, maximieren Sie das Menü Sichtbare Spalten und treffen Sie eine Auswahl.

Spaltenformat konfigurieren

  • Wenn Sie eine einzelne Spalte konfigurieren möchten, maximieren Sie im Element Spalten das Menü Spalte überschreiben, wählen Sie die zu ändernde Spalte aus und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:

    • Verwenden Sie das Feld Anzeigename, um den Namen der Spalte festzulegen.
    • Mit den Buttons  Linksbündig,  Zentriert und  Rechtsbündig können Sie die Ausrichtung der Daten in der Spalte festlegen.
    • Wenn Sie die Zelle farblich kennzeichnen möchten, je nachdem, wie hoch der numerische Wert im Vergleich zu einem Grenzwert ist, legen Sie die Warn- und Gefahrengrenzwerte fest.
    • Wenn Sie PromQL-Abfragen schreiben, verwenden Sie das Menü Einheit, um die Einheiten festzulegen, die mit den Daten angezeigt werden. Die Einheiten werden automatisch konfiguriert, wenn Sie Ihre Abfrage über Menüauswahlen konfigurieren.

Referenzwert anzeigen

In Tabellen kann lediglich ein Wert oder ein Wert relativ zum Wertebereich angezeigt werden. Bei ausgewählter Bereichsoption ist der Wert zusammen mit einem blauen Balken zu sehen. Die Länge des Balkens ist proportional zum angezeigten Wert.

Mit dem Element Messwertansicht können Sie konfigurieren, ob ein Referenzwert angezeigt werden soll.

Tabellen sortieren und filtern

Sie können die Reihenfolge der Zeilen in der Tabellenanzeige ändern und die Tabelleninhalte filtern, sodass nur bestimmte Zeilen zu sehen sind. Diese Einstellungen werden nicht gespeichert. Wenn Sie die Dashboardseite verlassen oder das Dashboard aktualisieren, werden die von Ihnen angewendeten Sortier- und Filteroptionen verworfen.

Folgende Sortier- und Filteroptionen stehen zur Verfügung:

  • Wenn Sie die Tabelle nach einer Spalte sortieren möchten, klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift.

  • Um Tabellenspalten zu ändern, klicken Sie auf  Spalten ansehen, nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie dann auf OK.

  • Wenn Sie nur bestimmte Zeilen auflisten möchten, fügen Sie einen oder mehrere Filter hinzu. Sie können mehrere Filter hinzufügen. Wenn Sie zwischen zwei Filtern nicht den Operator ODER angeben, werden diese Filter mit einem logischen UND verknüpft.

    Um einen Filter hinzuzufügen, klicken Sie auf Enter property name or value, wählen Sie ein Attribut aus dem Menü aus, geben Sie einen Wert ein oder treffen Sie eine Auswahl im Wertmenü. Wenn Sie beispielsweise nach dem Attribut Name filtern und den Wert demo eingeben, werden in der Tabelle nur Zeilen aufgelistet, in denen das Feld Name den Wert demo enthält.

Neueste Daten mit Warnung oder Fehlerhinweis anzeigen

Wenn die jeweils letzte Messung im Vergleich zu einem farblich gekennzeichneten Satz von Grenzwerten zu sehen sein soll, fügen Sie ein Gauge oder eine Kurzübersicht hinzu. In Gauges wird nur die letzte Messung angezeigt, in Kurzübersichten hingegen auch ein Verlauf der letzten Messungen. Der Hintergrund dieser Widgets ist ebenfalls farblich gekennzeichnet. Wenn der letzte Wert im erwarteten Bereich liegt, ist das Widget weiß. Liegt der Wert in einem Warnbereich liegt, so ist das Widget gelb. Wenn der Wert in einem Gefahrenbereich liegt, ist das Widget rot.

In beiden Widgets wird eine einzelne Zeitreihe angezeigt. Der folgende Screenshot zeigt, wie ein Gauge aussieht, wenn die letzte Messung unter den Warn- und Gefahrengrenzwerten liegt:

Beispiel für ein Gauge

Die restlichen Informationen in diesem Abschnitt beziehen sich auf dieGoogle Cloud Console. Informationen zur Verwendung der Cloud Monitoring API finden Sie unter Dashboard mit einer einfachen Scorecard.

So fügen Sie einem Dashboard ein Gauge oder eine Kurzübersicht hinzu:

  1. Öffnen Sie in der Google Cloud Console die Seite Dashboards :

    Dashboards aufrufen

    Wenn Sie diese Seite über die Suchleiste suchen, wählen Sie das Ergebnis aus, dessen Zwischenüberschrift Monitoring ist.

  2. Wählen Sie in der Symbolleiste der Google Cloud Console Ihr Google Cloud -Projekt aus. Wählen Sie für App Hub-Konfigurationen das App Hub-Hostprojekt oder das Verwaltungsprojekt aus.
  3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Wählen Sie zum Erstellen eines neuen Dashboards die Option Dashboard erstellen aus.
    • Wenn Sie ein vorhandenes Dashboard aktualisieren möchten, suchen Sie es in der Liste aller Dashboards und wählen Sie den Namen aus.
  4. Klicken Sie in der Symbolleiste auf  Widget hinzufügen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Widget hinzufügen die Option  Messwert aus.

  6. Geben Sie die Daten an, die im Diagramm angezeigt werden sollen. Sie können eine menügesteuerte Benutzeroberfläche oder PromQL verwenden oder einen Monitoring-Filter eingeben:

    1. Wählen Sie die Zeitreihendaten aus, die Sie anzeigen lassen möchten:

      1. Maximieren Sie im Element Messwert das Menü Messwert auswählen.

        Das Menü Messwert auswählen enthält Funktionen, mit denen Sie die verfügbaren Messwerttypen suchen können:

        • Verwenden Sie die  Filterleiste, um einen bestimmten Messwerttyp zu finden. Wenn Sie beispielsweise util eingeben, werden im Menü nur Einträge angezeigt, die util enthalten. Einträge werden angezeigt, wenn sie einen Test des Typs „enthält“ (ohne Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung) bestehen.

        • Wenn Sie alle Messwerttypen sehen möchten, auch jene ohne Daten, klicken Sie auf  Aktiv. Standardmäßig werden in den Menüs nur Messwerttypen mit Daten angezeigt.

        Sie haben beispielsweise folgende Möglichkeiten:

        1. Wählen Sie im Menü Aktive Ressourcen die Option VM-Instanz aus.
        2. Wählen Sie im Menü Aktive Messwertkategorien die Option uptime_check aus.
        3. Wählen Sie im Menü Aktive Messwerte die Option Anfragelatenz aus.
        4. Klicken Sie auf Anwenden.
      2. Optional: Wenn Sie eine Teilmenge der anzuzeigenden Daten angeben möchten, wählen Sie im Element Filter die Option Filter hinzufügen aus und füllen Sie dann das Dialogfeld aus. Sie können beispielsweise Daten für eine Zone aufrufen, indem Sie einen Filter anwenden. Sie können mehrere Filter hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Diagrammdaten filtern.

      Weitere Informationen finden Sie unter Anzuzeigende Daten auswählen.

    2. Kombinieren Sie die Zeitreihen mit den Feldern unter Aggregation:

      • Maximieren Sie das erste Menü und wählen Sie die Funktion aus, mit der die Zeitreihen kombiniert werden sollen.
      • Maximieren Sie das zweite Menü und achten Sie darauf, dass keine Labels ausgewählt sind.

    PromQL

    1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Bereichs zur Abfrageerstellung auf den Button  MQL oder  PromQL.
    2. Prüfen Sie, ob im Ein/Aus-Button Sprache die Option PromQL ausgewählt ist. Der Ein/Aus-Button für die Sprache befindet sich in der Symbolleiste, mit der Sie auch Ihre Abfrage formatieren können.
    3. Geben Sie eine Abfrage in den Abfrageeditor ein. Wenn Sie beispielsweise die durchschnittliche CPU-Auslastung der VM-Instanzen in Ihrem Google Cloud -Projekt darstellen möchten, verwenden Sie die folgende Abfrage:

      avg(compute_googleapis_com:instance_cpu_utilization)
      

      Weitere Informationen zur Verwendung von PromQL finden Sie unter PromQL für Cloud Monitoring.

    Monitoring-Filter

    1. Klicken Sie im Element Messwert auf  Hilfe und wählen Sie Direkter Filtermodus aus.

      Die Elemente Messwert und Filter werden gelöscht und es wird ein Element Filter erstellt, in das Sie Text eingeben können.

      Wenn Sie einen Ressourcentyp, Messwert oder Filter ausgewählt haben, bevor Sie zu Direkter Filtermodus gewechselt sind, werden diese Einstellungen im Feld des Elements Filter angezeigt.

    2. Geben Sie einen Monitoring-Filter ein.
    3. Kombinieren Sie die Zeitreihen mit den Feldern unter Aggregation:

      • Maximieren Sie das erste Menü und wählen Sie die Funktion aus, mit der die Zeitreihen kombiniert werden sollen.
      • Maximieren Sie das zweite Menü und achten Sie darauf, dass keine Labels ausgewählt sind.

  7. Konfigurieren Sie im Bereich Gauge das Gauge oder die Kurzübersicht:

    1. Klicken Sie auf  Widget-Typ und wählen Sie Gauge oder Kurzübersicht aus.

    2. Klicken Sie für Gauge-Widgets auf  Bereich der Anzeige und legen Sie dann die Mindest- und Höchstwerte fest. Wenn in einem Gauge ein Prozentwert angezeigt wird, setzen Sie diese Werte auf 0 bzw. 1.

    3. Klicken Sie auf  Schwellenwert der Anzeige und legen Sie dann die Warn- und Gefahrengrenzwerte fest. Wenn Felder für Grenzwerte leer sind, werden sie nicht verwendet.

      Für das zuvor angezeigte Gauge sind zwei Grenzwerte festgelegt. Werte über 0,9 liegen im Gefahrenbereich. Werte über 0,7, die aber nicht im Gefahrenbereich liegen, befinden sich im Warnbereich.

    4. Klicken Sie für Kurzübersichten auf  Spark-Diagrammansicht, maximieren Sie das Optionsmenü und wählen Sie dann den Anzeigestil aus.

  8. Wenn Sie die Änderungen auf das Dashboard anwenden möchten, klicken Sie in der Symbolleiste auf Anwenden. Wenn Sie die Änderungen verwerfen möchten, klicken Sie auf Abbrechen.

  9. Klicken Sie zum Speichern des geänderten Dashboards in der Symbolleiste auf Speichern.

Wie Daten für mehrere Messwerttypen in Tabellen zusammengeführt werden

Wenn in einer Tabelle mehrere Messwerttypen abgefragt werden, erfolgt in der Google Cloud Console eine Zusammenführung. Dazu werden die Labels der aggregierten Daten für beide Messwerttypen untersucht. Wenn Monitoring anhand der Labels, die in beiden Abfragen vorkommen, eine eindeutige Zeilenkennung bestimmen kann, wird in einer einzelnen Zeile der Tabelle für jede Abfrage der neueste Wert angezeigt. Andernfalls ist für jede Zeitreihe eine Zeile vorhanden.

Angenommen, in einer Tabelle werden zwei verschiedene Messwerttypen abgefragt. Nennen wir diese Abfragen A und B. Im Folgenden wird beschrieben, wie die Abfrageergebnisse zusammengeführt werden:

  • Wenn das Ergebnis beider Abfragen dieselben Labels enthält, ist die Zusammenführung immer erfolgreich. Jede Zeile enthält den neuesten Wert für jede Abfrage. Wenn für eine bestimmte Kombination von Labels kein Wert zurückgegeben wird, ist die Tabellenzelle leer.

    Angenommen, beide Abfragen enthalten das Label zone. Die Tabelle enthält eine Zeile für jede Zone, die von Abfrage A und Abfrage B zurückgegeben wird. Wenn durch Abfrage A jedoch eine Zeitreihe mit der Zone us-central1-a zurückgegeben wird, mit Abfrage B aber keine Zeitreihe mit diesem Wert, wird der letzte Wert für Abfrage B als leere Zelle angezeigt.

  • Wenn die Labels für die Ergebnisse einer Abfrage eine Teilmenge der Labels für die Ergebnisse der anderen Abfrage sind, werden die Ergebnisse zusammengeführt.

    Angenommen, die Ergebnisse für beide Abfragen enthalten Labels für location und cluster_name, die Ergebnisse für Abfrage A aber auch ein Label für memory_type. In diesem Fall entspricht jede Zeile einer Zeitreihe mit eindeutigen Werten für die drei Labels.

    In jeder Zeile ist der Wert für Abfrage B der Wert der Zeitreihe, die den beiden gemeinsamen Labels location und cluster_name entspricht. Das dritte Label wird ignoriert.

  • Wenn die Ergebnisse der beiden Abfragen keine gemeinsamen Labels haben oder wenn sie einige Labels gemeinsam haben, aber nicht genug, um eine eindeutige Zeilenkennung zu bilden, können die Ergebnisse nicht zusammengeführt werden. Die Tabelle enthält eine Zeile für jede Zeitreihe, die von Abfrage A oder Abfrage B zurückgegeben wird. Einige Tabellenzellen sind leer.

    Angenommen, die Labels für Abfrage A sind location und memory_type und die Labels für Abfrage B sind location und cluster_name. Das Label location ist zwar gängig, reicht aber nicht aus, um eine eindeutige Zeilenkennung zu erstellen.

    Wie im nächsten Abschnitt beschrieben, lässt sich ein Zusammenführungsfehler möglicherweise beheben.

Zusammenführungsfehler beheben

Wenn Sie mehrere Messwerte in einem Diagramm darstellen, kann es beim Zusammenführen zu einem Fehler kommen, weil für dasselbe Feld unterschiedliche Labelnamen verwendet werden. Eine Möglichkeit, diesen Fehler zu beheben, besteht darin, eine Abfrage in PromQL zu konvertieren und dann die Funktion label_replace() zu verwenden, um die Labelnamen eines Messwerttyps an die des anderen Messwerttyps anzupassen.

Angenommen, Sie haben eine Tabelle, die mit zwei Abfragen konfiguriert ist:

  • A: fragt den Messwerttyp Prometheus/kube_pod_container_status_ready/gauge ab. Die Aggregationsoptionen sind so festgelegt, dass Zeitreihen summiert werden, nachdem die Daten nach dem Label cluster gruppiert wurden.

  • B: fragt den Messwerttyp kubernetes.io/container/memory/request_bytes ab. Die Aggregationsoptionen sind so festgelegt, dass Zeitreihen summiert werden, nachdem die Daten nach dem Label cluster_name gruppiert wurden.

Die Ergebnisse können in der Tabelle nicht zusammengeführt werden, da die Ergebnisse für Abfrage A und Abfrage B unterschiedliche Labels haben.

Um den Fehler zu beheben, konvertieren Sie Abfrage A in PromQL und ersetzen Sie cluster durch cluster_name. Das folgende Beispiel veranschaulicht die geänderte Abfrage:

sum by (cluster_name)(
    label_replace(
        avg_over_time(kube_pod_container_status_ready[${__interval}]),
        "cluster_name", "$1", "cluster", "(.*)"
    )
)

Durch die Änderungen wird für beide Abfragen derselbe Satz von Labels generiert. Daher enthält jede Zeile in der Tabelle einen Clusternamen, den Wert für Abfrage A und den Wert für Abfrage B.

Informationen zur Verwendung von PromQL finden Sie unter PromQL für Cloud Monitoring.

Weitere Informationen

Sie können Ihren benutzerdefinierten Dashboards auch die folgenden Widgets hinzufügen:

Informationen zum Untersuchen von Diagrammdaten und zum Filtern von Dashboards finden Sie in den folgenden Dokumenten: