AlloyDB Omni für Linux – Übersicht

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AlloyDB Omni für Linux (Vorschau) ist eine herunterladbare, selbstverwaltete Version von AlloyDB for PostgreSQL, die als Red Hat Package Manager (RPM) verfügbar ist. Sie können AlloyDB Omni für Linux direkt in einer Red Hat Enterprise Linux (RHEL)- oder Red Hat-kompatiblen Umgebung mit Standard-Paketmanagern des Betriebssystems installieren.

Mit dieser Software können Sie die AlloyDB-Engine – dieselbe Engine die den vollständig verwalteten AlloyDB for PostgreSQL-Dienst unterstützt Google Cloud– in Ihrer eigenen Infrastruktur bereitstellen. Sie können AlloyDB Omni für Linux auf Ihren Bare-Metal- oder virtuellen Maschinen ausführen.

AlloyDB Omni für Linux unterstützt RHEL 9 und Rocky Linux 9. Sie benötigen die AlloyDB Omni-Datenbankversion 18 oder höher.

Wenn Sie dieses Bereitstellungsmodell verwenden möchten, senden Sie dieses Formular, um Zugriff anzufordern.

Anwendungsfälle

AlloyDB Omni für Linux ist für Umgebungen konzipiert, in denen Containerisierung nicht bevorzugt wird oder eine enge Integration in das Hostbetriebssystem erforderlich ist. Zu den häufigsten Anwendungsfällen gehören:

  • Modernisierung von Legacy-Anwendungen: Aktualisieren Sie vorhandene PostgreSQL-Arbeitslasten, die auf Linux-Servern ausgeführt werden, auf AlloyDB Omni für Linux, um die Leistung und Verwaltbarkeit zu verbessern, ohne auf Container umzusteigen.
  • Edge-Computing: Stellen Sie leistungsstarke Datenbanken in Remote-Rechenzentren bereit, in denen Ressourcenbeschränkungen oder Betriebsmodelle eine direkte Installation des Betriebssystems (OS) bevorzugen.
  • Entwicklung und Tests: Geben Sie Entwicklern eine leistungsstarke, lokale Datenbankinstanz, die die AlloyDB for PostgreSQL-Produktionsumgebung widerspiegelt, um konsistente Tests und schnelle Iterationen zu ermöglichen.
  • Hohe Datenbankleistung: Profitieren Sie von hoher Leistung in Bare-Metal- oder virtuellen Umgebungen.

Vorteile

AlloyDB Omni für Linux bietet die folgenden Vorteile:

  • Überlegene Leistung: Die Lösung verwendet die spaltenorientierte Engine von AlloyDB for PostgreSQL und intelligentes Caching, um schnellere analytische Abfragen und einen höheren Transaktionsdurchsatz als Standard-PostgreSQL zu ermöglichen.
  • Vollständige Kontrolle: Die Lösung wird direkt auf dem Betriebssystem installiert, sodass Systemadministratoren mit Standard-Linux-Tools die vollständige Kontrolle über die Ressourcenzuweisung, die Dateisystemkonfiguration und die Netzwerkeinstellungen haben.
  • 100% PostgreSQL-Kompatibilität: Die Lösung ist vollständig mit PostgreSQL kompatibel, sodass Sie vorhandene Tools, Treiber und Erweiterungen ohne Codeänderungen verwenden können.
  • Einfacher Betrieb: Die Lösung lässt sich nativ in RHEL-Systeme einbinden. Sie können den Datenbankdienst mit systemctl verwalten und mit dnf installieren oder aktualisieren. So lässt er sich nahtlos in vorhandene Linux-Verwaltungsabläufe einfügen.
  • Intelligente Automatisierung: Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, bietet die Lösung Autopilot-Funktionen wie die automatische Speicherverwaltung und die adaptive automatische Bereinigung.
  • Automatische Speicherverwaltung: Der gemeinsame Puffercache wird dynamisch an den Arbeitsspeicherbedarf des Systems angepasst, um die Ressourcennutzung ohne manuelle Optimierung zu optimieren.

AlloyDB Omni für Linux-Architektur

AlloyDB Omni für Linux wird als eine Reihe integrierter Softwarekomponenten direkt auf dem Hostbetriebssystem ausgeführt. Für den Speicher wird das Standard-Linux-Dateisystem verwendet, sodass Sie Ihre vorhandene Speicherinfrastruktur und Ihre Verwaltungspraktiken nutzen können.

Kernkomponenten

Die AlloyDB Omni für Linux-Architektur besteht aus den folgenden primären RPM-Paketen, die zusammenarbeiten, um den Datenbankdienst bereitzustellen:

  • alloydbomni: Dieses Paket ist die zentrale Datenbank-Engine. Es enthält die erweiterten PostgreSQL-Serverbinärdateien, die spaltenorientierte Engine von AlloyDB for PostgreSQL und die Autopilot-Verwaltungserweiterungen. Es wird als Systemdienst ausgeführt (verwaltet von systemd) und verarbeitet Clientverbindungen, Abfragen und die Datenspeicherung.
  • alloydbomni_monitor: Dieses Paket ist ein einfacher Monitoring-Agent, der neben der zentralen Engine ausgeführt wird. Er erfasst Telemetrie- und Leistungsmesswerte aus der AlloyDB for PostgreSQL-Instanz und stellt sie über das Prometheus-Protokoll für Observability-Tools zur Verfügung.

System integration

AlloyDB Omni für Linux lässt sich direkt in das Linux-System einbinden:

  • Dienstverwaltung: Die Datenbank wird als systemd-Dienst (alloydbomni18.service) ausgeführt. Administratoren verwenden Standardbefehle wie systemctl start, systemctl stop und systemctl status, um den Lebenszyklus der Datenbank zu verwalten.
  • Paketverwaltung: Installation und Updates werden mit dem Paketmanager dnf verwaltet, der eine einfache Versionskontrolle und Abhängigkeitsverwaltung über Standard-Repositories ermöglicht.
  • Dateisystem: Daten werden in Standardverzeichnissen (z. B. /var/lib/postgresql/) gespeichert, sodass Standard-Linux-Sicherungstools und Speichersnapshots verwendet werden können. Sie können jedoch ein anderes Verzeichnis für die Datenspeicherung konfigurieren.

Nächste Schritte