Übersicht über A2A-Agents in Cloud Run

Dieser Leitfaden bietet einen Überblick über das Hosten von Agent2Agent-Agents (A2A) in Cloud Run.

Eine Einführung in die A2A-Konzepte finden Sie unter Schlüsselkonzepte in A2A.

Beziehung zwischen KI-Agenten und dem A2A-Protokoll

KI-Agenten sind Softwareprogramme, die ihre Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen treffen und autonome Aktionen ausführen können, um bestimmte Ziele zu erreichen. Diese Agenten werden immer ausgefeilter und nutzen häufig Large Language Models (LLMs) für komplexe Aufgaben wie logisches Denken, Planung und Interaktionen in natürlicher Sprache.

Da immer mehr spezialisierte KI-Agents entwickelt werden, ist es unerlässlich, dass sie kommunizieren und zusammenarbeiten. Das Agent2Agent-Protokoll (A2A) ist ein offener Standard, der die nahtlose und sichere Kommunikation und Interoperabilität zwischen KI-Agenten ermöglichen soll, auch wenn sie mit unterschiedlichen Frameworks, von verschiedenen Anbietern oder auf separaten Servern erstellt wurden. A2A ermöglicht es Agenten, als gleichberechtigte Partner zusammenzuarbeiten, ohne ihren internen Status oder ihre interne Logik preiszugeben.

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Architektur eines A2A-Agentsystems, in dem ein A2A-Client (Nutzer oder Agent) mit dem A2A-Agent interagiert:

Ein KI-Agent interagiert mit anderen KI-Agents, die in Cloud Run gehostet werden.
Abbildung 1.Komponenten eines A2A-Agents, der in Cloud Run gehostet wird.

Das Herzstück des A2A-Agents ist eine Bereitstellungs- und Orchestrierungsebene wie Cloud Run. Diese Ebene verwaltet die Interaktionen mit KI-Modellen wie Gemini und Vertex AI, Speichern wie AlloyDB und A2A TaskStore sowie externen Tools über APIs. Kunden interagieren mit dem Agenten, indem sie Anfragen wie „Get Agent Card“ (Agentenkarte abrufen) oder „send message“ (Nachricht senden) senden und Aufgabenaktualisierungen erhalten.

Informationen zum A2A-Anfragelebenszyklus finden Sie im Abschnitt A2A-Anfragelebenszyklus.

Nächste Schritte