Übersicht über Backend-Buckets

Mit einem Backend-Bucket können Sie einen Cloud Storage-Bucket als Backend für Ihren Application Load Balancer verwenden. Wir empfehlen die Verwendung von Backend-Buckets insbesondere dann, wenn Ihre Anwendung statische Inhalte wie Bilder oder Videos bereitstellen muss.

Wenn Ihre Anwendung dynamische Inhalte über HTTP(S) bereitstellen muss, verwenden Sie stattdessen Backend-Dienste.

Load-Balancer-Unterstützung

Die folgenden Load-Balancer unterstützen die Verwendung von Backend-Buckets:

  • Globaler externer Application Load Balancer
  • Klassischer Application Load Balancer
  • Regionaler externer Application Load Balancer (Vorschau)
  • Regionsübergreifender interner Application Load Balancer
  • Regionaler interner Application Load Balancer (Vorschau)

Bereitstellungen von Private Service Connect-NEGs

Back-End-Buckets bieten eine nahtlose, vollständig integrierte Lösung, damit Ihr Load Balancer Inhalte direkt aus Ihrem Cloud Storage-Bucket bereitstellen kann.

Private Service Connect bietet jedoch eine alternative Bereitstellungsart, bei der Sie eine Private Service Connect-NEG erstellen, die auf Cloud Storage API-Endpunkte verweist, und diese NEG dann als Backend für einen Load Balancer konfigurieren. Dieser Bereitstellungstyp bietet einen privaten Netzwerkpfad zu den Cloud Storage API-Endpunkten. Diese Methode gewährt jedoch nicht automatisch Zugriff auf private Buckets. Außerdem sind Sie dafür verantwortlich, dass sich die Clientanwendung bei Cloud Storage authentifizieren kann.

Weitere Informationen finden Sie unter Über Back-Ends auf globale Google APIs zugreifen.

Cloud CDN-Unterstützung

Cloud Storage verwendet standardmäßig den gleichen Cache wie Cloud CDN. Cloud Storage bietet zwar integriertes Caching für seine Objekte, wir empfehlen jedoch, Cloud CDN für Ihren Backend-Bucket zu aktivieren, um die Leistung bei der Bereitstellung von Inhalten für Ihre Nutzer zu verbessern.

Wenn Sie Cloud CDN nicht für Ihren Backend-Bucket aktivieren, können Sie nur Cache-Control-Ursprungsheader verwenden, um das Caching für kleinere Inhalte zu steuern, wie durch die Cloud Storage-Metadaten festgelegt.

Wenn Sie Cloud CDN für Ihren Backend-Bucket aktivieren, können Sie weitere Cloud CDN-Steuerelemente für Ihre Inhalte verwenden, z. B. Cache-Modi, signierte URLs und Cache-Entwertung. Mit Cloud CDN können Sie auch Inhalte im Cache speichern, die größer als 10 MiB sind. Weitere Informationen und Preisüberlegungen finden Sie in der Cloud Storage-Dokumentation unter Cloud Storage und Cloud CDN.

Beispielarchitektur

Im folgenden Diagramm leitet der externe Application Load Balancer über eine URL-Zuordnung Traffic von angegebenen URL-Pfaden an Ihre Back-Ends weiter.

Der Load-Balancer sendet Traffic mit einem URL-Pfad, der /love-to-fetch/ enthält, an einen Cloud Storage-Bucket in der Region us-east1. Alle anderen Anfragen werden an einen Cloud Storage-Bucket in der Region europe-north1 gesendet.

Der Load-Balancer sendet Traffic an ein Cloud Storage-Backend.
Traffic an Cloud Storage verteilen

API und gcloudReferenz

Weitere Informationen zu den Attributen der Back-End-Bucket-Ressource finden Sie in der folgenden Referenzdokumentation:

Nächste Schritte