Verwaltetes Verbindungs-Pooling – Übersicht

Mit verwaltetem Verbindungs-Pooling können Sie Ihre Arbeitslasten skalieren, indem Sie die Ressourcennutzung und die Verbindungs-Latenz für Ihre Cloud SQL-Instanzen optimieren. Beim verwalteten Verbindungs-Pooling wird ein Pool von Threads erstellt, um eingehende Anfragen zu verarbeiten. Dies führt zu erheblichen Leistungsverbesserungen, insbesondere bei skalierten Verbindungen, da plötzliche Verbindungsspitzen abgefangen werden, ohne den Server durch eine Zunahme der Anzahl der Threads zu überlasten.

Weitere Informationen zum Aktivieren des verwalteten Verbindungs-Poolings finden Sie unter Verwaltetes Verbindungs-Pooling konfigurieren.

Voraussetzungen

Damit Sie das verwaltete Verbindungs-Pooling verwenden können, muss Ihre Instanz die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Ihre Instanz muss eine Cloud SQL Enterprise Plus-Instanz sein.
  • Für das verwaltete Verbindungs-Pooling ist eine Mindestwartungsversionsnummer von MYSQL_$version.R20250531.01_10 erforderlich. Weitere Informationen zur Self-Service-Wartung finden Sie unter Self-Service-Wartung durchführen.

Erweiterte Konfigurationsoptionen

Sie können das verwaltete Verbindungs-Pooling anpassen, indem Sie die Konfigurationsoption max_pool_size ändern.

Mit der Option max_pool_size wird die Parallelität für das verwaltete Verbindungs-Pooling gesteuert. Der Standardwert hängt von der Anzahl der vCPU-Kerne in der Maschinenkonfiguration Ihrer Instanz ab.

Beschränkungen

Wenn Sie Managed Connection Pooling mit Ihren Cloud SQL Enterprise Plus-Instanzen verwenden, sollten Sie die folgenden Einschränkungen beachten:

  • Wenn Sie verwaltetes Verbindungs-Pooling für eine vorhandene Instanz aktivieren, wird die Datenbank neu gestartet.
  • Wenn das verwaltete Verbindungs-Pooling für Ihre Instanz aktiviert ist, wird der Wert des Messwerts thread_cache_size standardmäßig auf 0 gesetzt.

Nächste Schritte