Leitfaden zur Erweiterbarkeit des Cortex Framework

Das Google Cloud Cortex Framework bietet Data Product Accelerators für erweiterte Analysen und KI. In dieser Dokumentation wird beschrieben, wie Sie das Cortex Framework anpassen und erweitern können. Sie ist in drei wichtige Schritte unterteilt:

  1. Einrichtung eines benutzerdefinierten Namespace: Zum Verpacken und Isolieren benutzerdefinierter Module in einer dedizierten Umgebung.
  2. Modul für die Datenbasis erstellen: Zum Hinzufügen von Tabellen zum Modul für die Datenbasis.
  3. Erstellung von Datenproduktmodulen: Zum Erstellen neuer Datenprodukte mit Ihren eigenen SQLX- oder JS-Dateien.

Beispielszenario

Um ein End-to-End-Beispiel für die Erweiterung des Google Cloud Cortex Framework zu veranschaulichen, enthält dieser Leitfaden praktische Beispiele mit SAP-Flugplandaten:

  1. Namespace-Definition: Zum Verpacken und Isolieren benutzerdefinierter Module wird ein dedizierter benutzerdefinierter Namespace sap_bookingdatamodel eingeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerdefinierten Namespace einrichten.
  2. Erweiterung der Datenbasis: Um der Bereitstellung eine neue Tabelle sflight (Tabelle für Trainings- und Demoflüge) hinzuzufügen, wird ein benutzerdefiniertes Datenbasismodul erstellt, um diese Tabelle aus der Rohdatenebene in die Datenbasisebene aufzunehmen und zu verarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Modul für die Datenbasis erstellen.
  3. Benutzerdefiniertes Datenprodukt erstellen: Um auf den neuen Fundamentaldaten aufzubauen, wird ein benutzerdefiniertes Datenproduktmodul mit dem Namen flights_usd erstellt. Für dieses Datenprodukt wird die Fundamentaltabelle sflight verwendet. Sie wird mit der Standardtabelle für SAP-Währungsumrechnungskurse (tcurr) verknüpft und die Flugpreise werden von der Landeswährung in US-Dollar (USD) umgerechnet. Weitere Informationen finden Sie unter Datenproduktmodule erstellen.