Google Cloud bietet eine Vielzahl von Schnittstellen und Tools, mit denen Sie produktiver arbeiten können. Sie können den Weg wählen, der am besten zu Ihrem Workflow passt – ganz gleich, ob Sie eine grafische Point-and-Click-Oberfläche, eine in der Cloud gehostete Entwicklungsumgebung oder eine KI-basierte Befehlszeile bevorzugen. Kombinieren Sie diese Schnittstellen und Tools, um Pipelines für Entwicklung, Bereitstellung und Monitoring zu erstellen.
Grafische Schnittstellen
Verwenden Sie grafische Oberflächen für die visuelle Ressourcenverwaltung, administrative Aufgaben und allgemeine Übersichten über Ihre Cloud-Präsenz.
Google Cloud Console
Wenn Sie Ihre Google Cloud Projekte und ‑Ressourcen lieber über eine grafische Benutzeroberfläche verwalten möchten, verwenden Sie die webbasierte Google Cloud Console. Es dient als primäre Anlaufstelle für:
- Ressourcenerstellung und ‑orchestration: Cloudinfrastruktur bereitstellen, skalieren und überwachen.
- Verwaltung und Governance: IAM-Richtlinien (Identity and Access Management) verwalten, Rechnungskonten konfigurieren und Systemaktivitäten prüfen.
- Datenverwaltung und ‑visualisierung: Daten in Datenbanken und Analysediensten speichern, abfragen und verarbeiten.
- Integrierte Unterstützung: Mit KI-gestützten Funktionen können Sie Fragen zu Ihrer Architektur stellen oder Fehler beheben, sobald sie auftreten.
Informationen zur ordnungsgemäßen Konsolenfunktion finden Sie unter Zugriff auf die Domains der Google Cloud Console erlauben.
Google Cloud Mobile App
Die Google Cloud App für iOS und Android ist eine mobile Ergänzung zur webbasierten Google Cloud Konsole. Damit können Sie Dienste überwachen, auf Vorfälle reagieren und die grundlegende Ressourcenverwaltung direkt von einem Mobilgerät aus durchführen.
Entwicklungsumgebungen
Entwicklungsumgebungen bieten vorkonfigurierte, kontextbezogene und oft in der Cloud gehostete Bereiche zum Erstellen und Verwalten Ihrer Anwendungen.
Cloud Shell (und Cloud Shell-Editor)
Cloud Shell bietet eine webbasierte Befehlszeilenumgebung, die die Google Cloud CLI und andere Befehlszeilentools enthält. Verwenden Sie Cloud Shell als interaktives, webbasiertes Terminal, um mitGoogle Cloud zu interagieren, ohne etwas lokal installieren zu müssen.
Cloud Shell bietet auch den Cloud Shell-Editor, einen integrierten Code-Editor, mit dem Sie Dateiverzeichnisse durchsuchen, Dateien ansehen und bearbeiten und weiterhin auf Cloud Shell zugreifen können. Der Cloud Shell-Editor ist standardmäßig für jede Cloud Shell-Instanz verfügbar und basiert auf Code OSS.
Antigravity 2.0
Für die Agentenorchestrierung bietet Antigravity 2.0 eine GUI-Umgebung, in der Sie parallele autonome Sub-Agents verwalten, geplante Aufgaben ausführen und Workflows in Editor, Terminal und Browser orchestrieren können.
Cloud Workstations
Cloud Workstations bietet verwaltete, anpassbare Entwicklungsumgebungen auf Google Cloud. Plattformteams können Cloud Workstations verwenden, um Entwicklern standardisierte, containerisierte IDEs (z. B. IntelliJ IDEA oder VS Code) zur Verfügung zu stellen. So wird für einheitliche Sicherheit in der gesamten Organisation gesorgt, da sich Entwicklungsumgebungen in Ihrem VPC-Netzwerk (Virtual Private Cloud) befinden.
Cloud Code
Cloud Code erweitert unterstützte integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs), darunter VS Code, IntelliJ IDEA und Cloud Shell Editor, um Ihnen beim Erstellen und Bereitstellen von Anwendungen auf Google Cloudzu helfen. Mit Cloud Code können Sie Cluster für Google Kubernetes Engine verwalten, direkt in Cloud Run bereitstellen und Gemini-basierte Codeunterstützung in Ihrer IDE nutzen.
Entwicklertools
Entwicklertools umfassen Befehlszeilenschnittstellen (CLIs), programmatische Clientbibliotheken und Dienstprogramme, die moderne Softwareentwicklungspraktiken ermöglichen.
Google Cloud SDK
Das Google Cloud SDK bietet programmatischen Zugriff aufGoogle Cloud über Befehlszeilentools und Clientbibliotheken:
- Cloud-Clientbibliotheken: Verwenden Sie sprachspezifische Bibliotheken (z. B. Python, Go und Java), um Google Cloud APIs direkt in Ihrem Anwendungscode aufzurufen. Eine zentrale Anleitung zum Installieren und Einrichten von Clientbibliotheken finden Sie unter Cloud-Clientbibliotheken.
- Google Cloud CLI: Verwenden Sie das primäre Befehlszeilentool, um Google Cloud -Ressourcen zu verwalten und zu konfigurieren, Skripts zu erstellen und CI/CD-Pipelines zu automatisieren. Eine zentrale Installations- und Einrichtungsanleitung finden Sie unter Google Cloud CLI installieren.
KI-basierte Befehlszeilentools
Mit KI-basierten Befehlszeilenschnittstellen können Sie Google Cloud -Ressourcen verwalten und Anwendungen in natürlicher Sprache entwickeln. Die Antigravity CLI ist beispielsweise ein agentenbasiertes Befehlszeilentool, das Codierung, Codegenerierung, Recherche, Aufgabenverwaltung und Cloud-Orchestrierung unterstützt.
MCP-Server und Agent Skills
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der als Brücke zwischen KI-Modellen und Ihren Datenquellen oder Tools dient. Verbinden Sie Ihre KI-Anwendungen (z. B. Antigravity IDE, VS Code oder Cursor) mit Remote-MCP-Servern, um mehr Kontext zu erhalten, Antworten auf Produktdaten zu stützen oder bestimmte Aufgaben auszuführen:
- Developer Knowledge MCP: Ihre KI-Tools erhalten direkten Zugriff auf die aktuelle Google Cloud Dokumentation und Best Practices. Weitere Informationen finden Sie unter MCP-Server für Entwicklerwissen.
- Google Cloud Remote-MCP-Server: Ermöglichen Sie Large Language Models (LLMs), Google- und Google Cloud -Dienste in Ihren KI-Anwendungen über Remote-MCP-Server und produktspezifische Tools zu nutzen. Einen Überblick über die MCP-Architektur und -Funktionen finden Sie unter Google Cloud MCP-Server.
- Agent-Skills und Agent Registry: Mit Agent Registry können Sie autonome KI-Agenten und MCP-Tools in Ihrem gesamten Unternehmen erkennen, wiederverwenden und verwalten. Agent-Skills stellen übergeordnete Funktionen autonomer Agenten dar (z. B. Agent2Agent-Funktionen), die von Ihren KI-Orchestratoren erkannt und genutzt werden können. So müssen Sie nicht für jeden neuen Workflow benutzerdefinierte Integrationen erstellen.
Remote-MCP-Server und Agent Skills erkennen
Google Cloud bietet Remote-MCP-Server für eine wachsende Teilmenge von Produkten an. Diese Remote-Server werden auf der Google-Infrastruktur ausgeführt und stellen HTTP-Endpunkte für Ihre KI-Anwendungen bereit. Mit den folgenden Methoden können Sie herausfinden, ob für ein bestimmtes Produkt Remote-MCP-Server und Agent-Skills vorhanden sind:
- Unterstützte Produkte ansehen: In der zentralen Tabelle Unterstützte Produkte können Sie nachsehen, ob ein Google Cloud Produkt einen Remote-MCP-Server, Toolsets oder Referenzdokumentation bietet. Auf dieser Seite finden Sie die direkten MCP-Serverendpunkte, die MCP-Referenzdokumentation und die Nutzerhandbücher für jeden unterstützten Dienst.
- Funktionen programmatisch ermitteln: Sobald ein Remote-MCP-Server für Ihr Projekt konfiguriert oder in der Agent Registry registriert ist, können KI-Anwendungen die Funktionen des Servers programmatisch ermitteln, z. B. verfügbare Tools, Prompts und Datenressourcen. Dazu werden standardmäßige MCP-Ermittlungsmethoden (z. B.
tools/list,prompts/listundresources/list) verwendet oder die Agent Registry API wird abgefragt.
IaC-Tools (Infrastructure as Code)
Für Teams, die DevOps praktizieren, unterstützt Google Cloud Branchenstandard-Infrastructure as Code-Tools (IaC) wie Terraform, Pulumi und Config Connector, um die Infrastruktur über deklarative Konfigurationsdateien zu verwalten.
Mit IaC können Sie Ihre Infrastrukturdefinitionen in der Quellcodeverwaltung speichern. So lassen sich wiederholbare Bereitstellungen, automatisierte Tests und Audit-Logs als Teil Ihres Änderungsverwaltungsprozesses ermöglichen.
Integrierte KI‑Unterstützung
Google Cloud bietet auch eine direkte KI-Integration in Entwickler-Workflows für kontextbezogenes Wissen und Unterstützung.
Gemini für Google Cloud (Web und Mobilgeräte)
Gemini für Google Cloud bietet auf generativer KI basierende Unterstützung für Google Cloud -Nutzer, darunter Entwickler und Data Scientists. Gemini für Google Cloud ist in vieleGoogle Cloud -Produkte eingebettet und bietet somit integrierte Unterstützung. Dabei wird der Kontext Ihres jeweiligen Projekts berücksichtigt:
- In der Google Cloud -Konsole: Verwenden Sie die integrierte Seitenleiste für Gemini Cloud Assist, um Fragen in natürlicher Sprache zu Ihrer Umgebung zu stellen (z. B. „Warum weist mein GKE-Cluster eine hohe Fehlerrate auf?“) oder um komplexen BigQuery-SQL-Code aus einem Prompt zu generieren.
- Google Cloud Mobile App: Mit Sprach- und Chat-Oberflächen können Sie Vorfälle überwachen und KI-basierte Zusammenfassungen zur Fehlerbehebung erhalten, wenn Sie nicht an Ihrem Schreibtisch sind.
- In Entwicklungsumgebungen: Verwenden Sie Gemini Code Assist in Ihrer IDE, um Anwendungscode zu schreiben, umzugestalten und zu dokumentieren.
- Für das Infrastruktur-Lifecycle-Management: Mit Gemini Cloud Assist können Sie Ihre Cloud-Ressourcen entwerfen, bereitstellen und optimieren.
Weitere Informationen zu Gemini for Google Cloud finden Sie unter Übersicht über Gemini for Google Cloud .