Sicherheitsbulletins

Von Zeit zu Zeit veröffentlichen wir Sicherheitsbulletins im Zusammenhang mit Compute Engine. Sämtliche Sicherheitsbulletins zu Compute Engine sind hier beschrieben.

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GCP-2026-073

Veröffentlicht: 26.10.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

In Compute Engine wurde vor dem 31. August 2026 eine Sicherheitslücke im Zusammenhang mit einer fehlerhaften Autorisierung entdeckt.

Was soll ich tun?

Sie müssen nichts unternehmen. Diese Sicherheitslücke wurde am 31. August 2026 behoben.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Eine Sicherheitslücke bei der Autorisierung in Compute Engine-Versionen vor dem 31. August 2026 ermöglicht es einem Nutzer, Laufwerksdaten ohne die erforderlichen IAM-Berechtigungen zu exfiltrieren.

Hoch CVE-2026-85299

GCP-2026-054

Veröffentlicht: 11.08.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Im TPM 2.0-Referenzimplementierungscode der Trusted Computing Group wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-6726, auch bekannt als TCGVRT0010) entdeckt, die alle veröffentlichten Versionen des Codes (v1.16, v1.38, v1.59, v1.83, v184) betrifft.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Google aktualisiert Ihre Systeme proaktiv während Ihrer standardmäßigen und geplanten Wartungsfenster.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Die Sicherheitslücke CVE-2026-6726 könnte es einem lokalen Angreifer mit entsprechenden Berechtigungen ermöglichen, von einer TPM-fähigen Zertifizierungsstelle (Certificate Authority, CA) Anmeldedaten für einen gefälschten TPM-Schlüssel zu erhalten, z. B. einen Attestierungsschlüssel (Attestation Key, AK), einen DevID-Schlüssel oder einen TLS-Authentifizierungsschlüssel. Dies könnte die Erstellung betrügerischer TPM 2.0-Attestierungen mit dem gefälschten Schlüssel ermöglichen.

Hoch CVE-2026-6726

GCP-2026-036

Veröffentlicht: 09.06.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

ARM hat CVE-2025-10263 angekündigt, ein Architekturproblem, das einige Arm-Kerne betrifft und es einem Angreifer unter bestimmten Bedingungen ermöglicht, Übersetzungsphasen oder GPT-Schutzmaßnahmen zu umgehen. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer auf einer niedrigeren Ausnahmeebene, in den Speicher einer höheren Ausnahmeebene zu schreiben und so seine Berechtigungen zu erweitern. Dieses Problem wirkt sich nicht auf Lesevorgänge im Arbeitsspeicher aus.

Google hat die Infrastruktur gegen VM-zu-VM- und VM-zu-Hypervisor-Angriffe abgesichert. Sie müssen jedoch Patches auf Gastbetriebssystemebene von Ihren Betriebssystemanbietern beziehen. Diese Updates sind wichtig, um Bedrohungen innerhalb der Gastumgebung abzuwehren, z. B. Prozess-zu-Prozess- oder Prozess-zu-Kernel-Angriffe.

Die Gastminderungen für Container-Optimized OS sind in Arbeit und werden den COS-Versionshinweisen hinzugefügt, sobald sie fertig sind.

Was soll ich tun?

Diese Sicherheitslücke betrifft mehrere Arm-Kernfamilien, die in Google Cloudverwendet werden, darunter Neoverse V1, V2 und N1, was sich auf C4A, T2A, A4X und A4X Max auswirkt. Wenn Sie Arbeitslasten auf betroffenen Arm-basierten Instanzen ausführen, müssen Sie Ihre Gastbetriebssystem-Images auf die sicheren Versionen aktualisieren, sobald diese verfügbar sind.

Sie müssen mit Ihren Distro-Anbietern zusammenarbeiten, um Ihr Gastbetriebssystem in Bezug auf CVE-2025-10263 zu patchen.

Hoch CVE-2025-10263

GCP-2026-032

Veröffentlicht: 12.05.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

AMD hat eine Sicherheitslücke auf Hardwareebene in Prozessoren mit Zen 2-Mikroarchitektur (einschließlich EPYC- und Ryzen-Serien) festgestellt, die zu einer potenziellen Beschädigung des Mikrooperations-Cache (OP) führen kann. Unter bestimmten Bedingungen kann dieses Problem (AMD-SN-7052 / CVE-2025-54518) dazu führen, dass Sicherheitsgrenzen umgangen werden oder unbefugter Datenzugriff möglich ist.
Wir haben in der gesamten Google-Infrastruktur Korrekturen bereitgestellt, um diese Probleme zu beheben.

Hoch CVE-2025-54518

GCP-2026-031

Veröffentlicht: 12.05.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Forscher haben eine Sicherheitslücke in der AMD-Firmware entdeckt, die es einem bösartigen Hypervisor aufgrund fehlender Schutzmaßnahmen ermöglichen könnte, beliebigen Code auf dem AMD Secure Processor (ASP) auszuführen. Dies ermöglicht die Eskalation von Lese- und Schreibberechtigungen für Memory Mapped I/O (MMIO), was die Vertraulichkeit und Integrität von SEV-SNP-Gastsystemen beeinträchtigt. Google hat eine Maßnahme eingeführt, die diese Probleme verhindert.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Es wurden bereits Maßnahmen auf Confidential VM-Instanzen mit AMD SEV-SNP ergriffen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Weitere Informationen finden Sie in der AMD-Sicherheitsempfehlung AMD-SB-3030.

Mittel

GCP-2026-021

Veröffentlicht: 14.04.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

AMD hat eine Sicherheitslücke in seiner Firmware gemeldet, die es einem schädlichen Hypervisor ermöglicht hätte, die IOMMU anzuweisen, in den Gastarbeitsspeicher von AMD SEV-SNP-fähigen Instanzen zu schreiben, was die Integrität der Gastdaten beeinträchtigt hätte. Google hat eine Maßnahme zur Behebung der Sicherheitslücke für anfällige Confidential VM-Instanzen mit aktiviertem AMD SEV-SNP eingeführt.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Die Maßnahme wurde bereits auf Confidential VM-Instanzen mit aktiviertem AMD SEV-SNP angewendet.

Weitere Informationen finden Sie in der AMD-Sicherheitsempfehlung AMD-SB-3016.

Mittel

CVE-2023-20585

GCP-2026-019

Veröffentlicht: 14.04.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Forschende haben eine Sicherheitslücke in der AMD-Firmware entdeckt, die es einem bösartigen Hypervisor ermöglichen könnte, BIOS-Einstellungen und MMIO-Routingkonfigurationen (Memory Mapped I/O) zu ändern. Dadurch werden die Vertraulichkeit und Integrität von Confidential VMs mit AMD SEV-SNP-Gästen beeinträchtigt.

Google hat die Maßnahme implementiert, die dieses Problem verhindert.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Es wurden bereits Maßnahmen auf Confidential VM-Instanzen mit AMD SEV-SNP ergriffen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Weitere Informationen finden Sie in der AMD-Sicherheitsempfehlung AMD-SB-3034.

Mittel CVE-2025-54510

GCP-2026-015

Veröffentlicht: 27.03.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Im Linux-Kernel wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die zu einer Rechteausweitung auf Container-Optimized OS-Knoten führen kann.

Was soll ich tun?

Wir empfehlen, ein Upgrade Ihres Container-Optimized OS-Knotens (COS) auf cos-125-19216-220-57 durchzuführen, da diese Version eine Fehlerbehebung für diese Sicherheitslücke enthält. Eine Anleitung zum Upgrade finden Sie hier:

  • Wenn Sie Container-Optimized OS-VMs direkt verwalten, sollten Sie Ihre VMs mit den aktualisierten Images neu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter VM aus einem öffentlichen Image erstellen.
  • Wenn Sie Container-Optimized OS über einen verwalteten Dienst (z. B. GKE, Dataflow oder Cloud SQL) verwenden, lesen Sie die entsprechende Upgradeanleitung für diesen Dienst.

Hinweis: Für die Container-Optimized OS-Meilensteine 117 und 121 sind Korrekturen in Arbeit.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Die CrackArmor-Sicherheitslücke in AppArmor, CVE-2026-23268, ermöglicht es nicht privilegierten Nutzern, Kernel-Schutzmaßnahmen zu umgehen, Root-Rechte zu erlangen und die lokale Containerisolation zu umgehen.

Hoch CVE-2026-23268

GCP-2026-004

Veröffentlicht: 14.01.2026

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Die CPP-RCTX-Anweisung auf ausgewählten Arm-Prozessoren kann von einem Angreifer mit privilegiertem Zugriff auf den Gastkernel verwendet werden, um zu verhindern, dass TLB-Invalidierungen wirksam werden. Dadurch kann der Angreifer möglicherweise sensible Daten lesen, auf die er nicht zugreifen darf.

Die Sicherheitslücke betrifft die folgenden Compute Engine-ARM-VMs: C4A, A4X.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Es wurden bereits Maßnahmen auf der Arm-Serverflotte von Google Cloud ergriffen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Weitere Informationen finden Sie unter CVE-2025-0647.

Mittel CVE-2025-0647

GCP-2025-058

Veröffentlicht: 20.10.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

In der RDSEED-Anweisung wurde ein Fehler entdeckt, der AMD Zen 5-Prozessoren (Turin) betrifft. Diese Anweisung wird verwendet, um kryptografische Zufallszahlen zu generieren. Unter bestimmten Systemlastbedingungen können die 16- und 32-Bit-Versionen von RDSEED unbemerkt fehlschlagen, was Anwendungen beeinträchtigen könnte, die auf die Generierung von Zufallszahlen angewiesen sind. Kunden, die die 64-Bit-Version von RDSEED verwenden, sind nicht betroffen.

Was soll ich tun?

AMD untersucht die Sicherheitslücke.

Der 64-Bit-Linux-Kernel verwendet die sichere 64-Bit-Version der RDSEED-Anweisung, die die von /dev/[u]random erhaltenen Zufallszahlen einspeist. Diese Zufallszahlen sind von dieser Sicherheitslücke nicht betroffen.

Wenn Sie Anwendungscode haben, der selbst Zufallszahlen mit der RDSEED-Anweisung synthetisiert, beachten Sie, dass die 16-Bit- und 32-Bit-Versionen der Anweisung unsicher sind. Die 64-Bit-Version der Anweisung ist sicher.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Diese Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer, RDSEED unbemerkt fehlschlagen zu lassen, was die Generierung von Zufallszahlen in Anwendungen beeinträchtigen kann.

Hoch CVE-2025-62626

GCP-2025-044

Veröffentlicht: 12.08.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Intel hat Google über zwei neue Sicherheitslücken informiert.

CVE-2025-21090: Diese Sicherheitslücke betrifft die folgenden Intel-Prozessoren:

  • Sapphire Rapids: C3-, Z3-, H3-, A3-, v5p-VM-Familien
  • Emerald Rapids: N4-, C4-, M4-, A3 Ultra-, A4-VM-Familien
  • Granite Rapids: N4, C4-VM-Familie

CVE-2025-22840: Diese Sicherheitslücke betrifft den folgenden Intel-Prozessor:

  • Granite Rapids: N4, C4-VM-Familie

Was soll ich tun?

Für beide Sicherheitslücken sind keine Maßnahmen seitens der Kunden erforderlich. Google aktualisiert Ihre Systeme proaktiv während Ihrer standardmäßigen und geplanten Wartungsfenster. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Ausnutzung oder entsprechende Meldungen an Google.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Die Sicherheitslücke CVE-2025-21090 ermöglicht es einem nicht privilegierten Akteur, den Hostcomputer mithilfe der AMX-CPU-Anweisung in Verbindung mit der AVX-CPU-Anweisung funktionsunfähig zu machen.

Die Sicherheitslücke CVE-2025-22840 ermöglicht es einem nicht privilegierten Akteur, mithilfe der CPU-Anweisung „prefetchit“ Speicherinhalte zu laden, auf die er sonst keinen Zugriff hätte. Dies kann zu einer Remote-Codeausführung führen.

Mittel

GCP-2025-042

Veröffentlicht: 11.08.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Forscher haben eine Sicherheitslücke in bestimmten Intel-CPUs entdeckt, darunter auch in solchen, die auf den Mikroarchitekturen Skylake, Broadwell und Haswell basieren. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es einem Angreifer, vertrauliche Daten, auf die er nicht zugreifen darf, direkt aus dem L1-Cache der CPU zu lesen.

Diese Sicherheitslücke wurde ursprünglich 2018 in CVE-2018-3646 offengelegt. Nachdem diese Sicherheitslücke entdeckt wurde, hat Google sofort Maßnahmen ergriffen, um die bekannten Risiken zu minimieren. Informationen zur Sicherheitslücke und zu den ersten Fehlerbehebungen wurden damals veröffentlicht. Seitdem haben wir das Restrisiko untersucht und mit der Upstream-Linux-Community zusammengearbeitet, um dieses Risiko zu beheben.

Vor Kurzem haben wir mit Sicherheitsforschern aus der Wissenschaft zusammengearbeitet, um den aktuellen Stand der CPU-Sicherheitsmaßnahmen und potenzielle Angriffstechniken zu bewerten, die 2018 noch nicht berücksichtigt wurden.

Google hat Korrekturen an den betroffenen Assets, einschließlich Google Cloud, vorgenommen, um das Problem zu beheben.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Es wurden bereits Maßnahmen auf der Google-Serverflotte ergriffen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Weitere Informationen finden Sie in der Intel-Sicherheitsempfehlung INTEL-SA-00161 und unter CVE-2018-3646.

Hoch CVE-2018-3646

GCP-2025-031

Veröffentlicht: 10.06.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Die Trusted Computing Group (TCG) hat eine Software-Sicherheitslücke im Trusted Platform Module (TPM) gemeldet, die sich auf Shielded VMs mit virtuellem TPM (vTPM) auswirkt. Diese Sicherheitslücke ermöglicht es einem authentifizierten lokalen Angreifer, vertrauliche vTPM-Daten zu lesen oder die vTPM-Verfügbarkeit zu beeinträchtigen.

Der Zugriff auf vTPM ist in der Regel privilegiert. Einige Konfigurationen können jedoch einen umfassenderen vTPM-Zugriff ermöglichen.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Google aktualisiert Ihre Systeme proaktiv während Ihrer standardmäßigen und geplanten Wartungsfenster. Sie können den vTPM-Zugriff jedoch auf administrative Nutzer (Root-Nutzer) beschränken. Dadurch wird das Risiko für Ihre Shielded VMs verringert.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

Die Sicherheitslücke CVE-2025-2884 ermöglicht es einem lokalen Angreifer mit Zugriff auf die vTPM-Schnittstelle, schädliche Befehle zu senden. Diese Befehle nutzen eine Diskrepanz aus, die den vTPM-Speicher außerhalb der Grenzen (OOB) liest. Durch diese Aktion können sensible Daten offengelegt werden.

Hoch CVE-2025-2884

GCP-2025-025

Veröffentlicht: 13.05.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Intel hat Google über eine neue Seitenkanal-Sicherheitslücke informiert, die die folgenden Intel-Prozessoren betrifft: CascadeLake, Ice Lake XeonSP, Ice Lake XeonD, Sapphire Rapids und Emerald Rapids.

Google hat Korrekturen an den betroffenen Assets, einschließlich Google Cloud, vorgenommen, um Kunden zu schützen. Derzeit gibt es keine Beweise für eine Ausnutzung oder Berichte darüber an Google.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Auf die Google-Serverflotte wurden bereits Korrekturen angewendet, um Kunden zu schützen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

CVE-2024-45332. Weitere Informationen finden Sie in der Intel-Sicherheitsempfehlung INTEL-SA-01247.

Wir sind für Sie da

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an Cloud Customer Care. Geben Sie dabei die Referenznummer 417536835 an.

Hoch CVE-2024-45332

GCP-2025-024

Veröffentlicht: 12.05.2025

Aktualisiert: 13.05.2025

Beschreibung

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Aktualisierung vom 13.05.2025: Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an Cloud Customer Care und geben Sie die Referenznummer 417458390 an.


Intel hat Google über eine neue Sicherheitslücke bei der spekulativen Ausführung informiert, die Intel Cascade Lake- und Intel Ice Lake-Prozessoren betrifft.

Google hat Korrekturen an den betroffenen Assets, einschließlich Google Cloud, vorgenommen, um Kunden zu schützen. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Ausnutzung oder Berichte darüber an Google.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich. Es wurden bereits Maßnahmen auf der Google-Serverflotte ergriffen.

Weitere Maßnahmen von Intel-Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturers, OEMs) und anderen Betriebssystempartnern werden bereitgestellt, sobald sie verfügbar sind, um die Auswirkungen der Sicherheitslücke „Same-Mode Indirect Target Selection“ (ITS) zu minimieren.

Nachdem die Betriebssystem-Maßnahmen angewendet wurden, kann es bei Kunden mit VMs der 3. Generation oder höher, die lange ausgeführt werden, zu unbeabsichtigten Leistungseinbußen kommen.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

CVE-2024-28956. Weitere Informationen finden Sie in der Intel-Sicherheitsempfehlung INTEL-SA-01153.

Hoch CVE-2024-28956

GCP-2024-040

Veröffentlicht: 01.07.2024
Aktualisiert: 20.08.2024
Beschreibung Schweregrad Hinweise
Aktualisiert: 20.08.2024 Kritisch CVE-2024-6387

20.08.2024: Patches für TPUs enthalten. Wenden Sie Updates von Linux-Distributionen an, sobald sie verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie in der Anleitung für Linux-Distributionen. Wenn Sie TPUs verwenden, aktualisieren Sie auf eine der folgenden Patchversionen:

  • tpu-ubuntu2204-base
  • v2-alpha-tpuv5
  • v2-alpha-tpuv5-lite

In OpenSSH wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2024-6387) entdeckt. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Sicherheitslücke ermöglicht es einem nicht authentifizierten Remote-Angreifer, beliebigen Code als Root auf dem Zielcomputer auszuführen.

Es wird empfohlen, alle Compute Engine-VMs, die eine glibc-basierte Linux-Distribution verwenden und OpenSSH verfügbar machen, auf die anfälligen Versionen zu analysieren.

Was soll ich tun?

  1. Wenden Sie Updates von Linux-Distributionen an, sobald sie verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie in den Anleitungen der Linux-Distributionen. Aktualisieren Sie Container-Optimized OS von Google auf eine der folgenden Patchversionen:
    • cos-113-18244-85-49
    • cos-109-17800-218-69
    • cos-105-17412-370-67
    • cos-101-17162-463-55
    Wenn Sie Container-Optimized OS über einen von Google verwalteten Dienst (z.B. GKE) verwenden, finden Sie im Sicherheitsbulletin dieses Dienstes Informationen zur Verfügbarkeit von Patches.
  2. Wenn eine Aktualisierung nicht möglich ist, sollten Sie OpenSSH deaktivieren, bis ein Patch verfügbar ist. Das Standardnetzwerk ist mit einer default-allow-ssh-Firewallregel vorkonfiguriert, die SSH-Zugriff aus dem öffentlichen Internet zulässt. So können Kunden diesen Zugriff entfernen:
    1. Optional können Sie Regeln erstellen, um den erforderlichen SSH-Zugriff von vertrauenswürdigen Netzwerken auf GKE-Knoten oder andere Compute Engine-VMs im Projekt zuzulassen.
    2. Deaktivieren Sie die Standard-Firewallregel mit dem folgenden Befehl:
      gcloud compute firewall-rules update default-allow-ssh --disabled --project=$PROJECT
            
    Wenn Sie andere Firewallregeln erstellt haben, die SSH über TCP an Port 22 zulassen, deaktivieren Sie sie oder beschränken Sie die Quell-IP-Adressen auf vertrauenswürdige Netzwerke.

    Prüfen Sie, ob Sie über das Internet keine SSH-Verbindung mehr zu Ihren VMs herstellen können. Diese Firewallkonfiguration entschärft die Sicherheitslücke.
  3. Wenn OpenSSH aktiviert bleiben muss, können Sie auch ein Konfigurationsupdate ausführen, das die Race-Case-Bedingung für den Exploit beseitigt. Dies ist eine Laufzeitminderung. Um die Änderungen in der sshd-Konfiguration anzuwenden, startet dieses Script den sshd-Dienst neu.
    #!/bin/bash
    set -e
    
    SSHD_CONFIG_FILE=/etc/ssh/sshd_config
    # -c: count the matches
    # -q: don't print to console
    # -i: sshd_config keywords are case insensitive.
    if [[ "$(grep -ci '^LoginGraceTime' $SSHD_CONFIG_FILE)" -eq 0 ]]; then
        echo "LoginGraceTime 0" >> "$SSHD_CONFIG_FILE"
        echo "Set the LoginGraceTime to 0 in $SSHD_CONFIG_FILE"
    else
        sed -i 's/^LoginGraceTime.*$/LoginGraceTime 0/' /etc/ssh/sshd_config
        echo "Changed the LoginGraceTime to 0 in $SSHD_CONFIG_FILE"
    fi
    # Restart the sshd service to apply the new config.
    systemctl restart sshd
        
  4. Überwachen Sie außerdem die Netzwerkaktivität auf ungewöhnliche Aktivitäten im Zusammenhang mit SSH-Servern.
Kritisch CVE-2024-6387

GCP-2024-021

Veröffentlicht: 03.04.2024
Beschreibung Schweregrad Hinweise

Compute Engine ist nicht von CVE-2024-3094 betroffen. Diese Sicherheitslücke betrifft die Versionen 5.6.0 und 5.6.1 des xz-utils-Pakets in der liblzma-Bibliothek und könnte zu einer Kompromittierung des OpenSSH-Dienstprogramms führen.

Was soll ich tun?

Öffentliche Images, die von Compute Engine unterstützt und angeboten werden, sind von diesem CVE nicht betroffen. Wenn Sie öffentliche Compute Engine-Images für Ihre VMs verwenden, sind keine Maßnahmen erforderlich.

Sie könnten gefährdet sein, wenn Sie ein benutzerdefiniertes Image erstellt haben, das die Versionen 5.6.0 und 5.6.1 des xz-utils-Pakets verwendet, z. B. die folgenden Betriebssysteme:

Um dieses Risiko zu minimieren, beenden Sie alle VMs, die diese Betriebssysteme verwenden, oder andere, die betroffene Betriebssysteme verwendet haben könnten. Wenn Sie VMs haben, die aus benutzerdefinierten Images anderer Betriebssysteme erstellt wurden, wenden Sie sich an Ihren Betriebssystemanbieter, um zu erfahren, ob Ihre VMs betroffen sind.

Welche Sicherheitslücken werden behoben?

CVE-2024-3094

Mittel CVE-2024-3094

GCP-2024-001

Veröffentlicht: 09.01.2024
Beschreibung Schweregrad Hinweise

In der TianoCore EDK II UEFI-Firmware wurden mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Diese Firmware wird in Google Compute Engine-VMs verwendet. Wenn die Sicherheitslücken ausgenutzt werden, könnte Secure Boot umgangen werden, was zu falschen Bewertungen im Secure Boot-Prozess führen würde, auch bei der Verwendung von Shielded VMs.

Was soll ich tun?

Sie müssen nichts weiter tun. Google hat diese Sicherheitslücke in Compute Engine behoben und alle VMs sind vor dieser Sicherheitslücke geschützt.

Welche Sicherheitslücken werden mit diesem Patch behoben?

Dieser Patch dient zur Minimierung der Auswirkungen folgender Sicherheitslücken:

  • CVE-2022-36763
  • CVE-2022-36764
  • CVE-2022-36765
Mittel

GCP-2023-44

Veröffentlicht: 15.11.2023
Beschreibung Schweregrad Hinweise

Am 14. November hat AMD mehrere Sicherheitslücken offengelegt, die sich auf verschiedene AMD-Server-CPUs auswirken. Die Sicherheitslücken betreffen insbesondere EPYC-Server-CPUs mit Zen-Core der 2. Generation („Rome“), der 3. Generation („Milan“) und der 4. Generation („Genoa“).

Google hat Korrekturen für betroffene Assets, einschließlich Google Cloud, vorgenommen, um Kunden zu schützen. Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Ausnutzung oder entsprechende Meldungen an Google.

Was soll ich tun?

Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich.

Die Fehlerbehebungen wurden bereits auf die Google-Serverflotte für Google Cloudangewendet, einschließlich Google Compute Engine.

Welche Sicherheitslücken werden mit diesem Patch behoben?

Dieser Patch dient zur Minimierung der Auswirkungen folgender Sicherheitslücken:

  • CVE-2022-23820
  • CVE-2021-46774
  • CVE-2023-20533
  • CVE-2023-20519
  • CVE-2023-20592
  • CVE-2023-20566
  • CVE-2023-20521
  • CVE-2021-46766
  • CVE-2022-23830
  • CVE-2023-20526
  • CVE-2021-26345

Weitere Informationen finden Sie in der Sicherheitsempfehlung von AMD AMD-SN-3005: „AMD INVD Instruction Security Notice“, auch unter dem Namen „CacheWarp“ veröffentlicht, und AMD-SN-3002: „AMD Server Vulnerabilities – November 2023“.

Mittel

GCP-2023-004

Veröffentlicht: 26.04.2023
Beschreibung Schweregrad Hinweise

Im Trusted Platform Module (TPM) 2.0 wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt (CVE-2023-1017 und CVE-2023-1018).

Die Sicherheitslücken hätten es einem versierten Angreifer ermöglicht, einen 2-Byte-Lese-/Schreibvorgang außerhalb des zulässigen Bereichs auf bestimmten Compute Engine-VMs auszunutzen.

Was soll ich tun?

Ein Patch wurde automatisch auf alle anfälligen VMs angewendet. Auf Kundenseite sind keine Maßnahmen erforderlich.

Welche Sicherheitslücken werden mit diesem Patch behoben?

Dieser Patch dient zur Minimierung der Auswirkungen folgender Sicherheitslücken:

CVE-2023-1017

Bei CVE-2023-2017 kann ein Pufferüberlauf in der vTPM-Parameterentschlüsselungsroutine ausgelöst werden. Ein lokaler Angreifer, der auf einer anfälligen VM ausgeführt wird, könnte dies nutzen, um einen Denial-of-Service auszulösen oder möglicherweise beliebigen Code im vTPM-Kontext auszuführen.

CVE-2023-1018

Bei CVE-2023-2018 gab es einen Lesevorgang außerhalb des zulässigen Bereichs in der vTPM-Parameterentschlüsselungsroutine. Ein lokaler Angreifer, der auf einer anfälligen VM ausgeführt wird, könnte dies nutzen, um indirekt begrenzte Daten aus dem vTPM-Kontext preiszugeben.

Mittel

GCP-2021-026

Veröffentlicht: 14.12.2021
Beschreibung Schweregrad Hinweise

Das Apache-Dienstprogramm Log4j wird häufig für Logging-Anfragen verwendet. Am 9. Dezember 2021 wurde eine Sicherheitslücke gemeldet, bei der ein System mit Apache Log4j 2.14.1 oder niedriger manipuliert werden konnte und Angreifer einen beliebigen Code ausführen konnten.

Am 10. Dezember 2021 hat NIST eine kritische Benachrichtigung zu allgemeinen Sicherheitslücken und Bedrohungen (CVE-2021-44228) veröffentlicht. Insbesondere schützen die Funktionen von Java Naming Directory Interface (JNDI), die in der Konfiguration sowie in Logeinträgen und Parametern verwendet werden, nicht durch Angreifer kontrollierte LDAP- und anderen JNDI-Endpunkte. Ein Angreifer, der Logeinträge oder Lognachrichten-Parameter steuern kann, kann beliebigen Code ausführen, der von Remote-Servern geladen wird, wenn „Message Lookup Substitution“ aktiviert ist.

Was soll ich tun?

  • M4CE v4.x: Das Migrate for Compute Engine-Team (M4CE) hat am 13. Dezember 2021 eine neue Version bereitgestellt. Projektmanager müssen die vorhandene Bereitstellung durch die neue Version ersetzen, einschließlich des M4CE-Managers in der Cloud und des lokalen M4CE-Back-Ends. Weitere Informationen zur Bereitstellung von Version 4.11 finden Sie in der Anleitung.
  • M2VMs v5.x: M2VMs v5.0 und höher wurden korrigiert und es sind keine Maßnahmen erforderlich.
Kritisch

GCP-2021-001

Veröffentlicht: 28.01.2021
Beschreibung Schweregrad Hinweise

Im Linux-Dienstprogramm sudo wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die in CVE-2021-3156 beschrieben wurde. Dies könnte einem Angreifer mit nicht privilegierten lokalen Shell-Zugriff auf einem System mit installiertem sudo ermöglichen, seine Berechtigungen auf das Root-System auszuweiten.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die zugrunde liegende Infrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, ist von dieser Sicherheitslücke nicht betroffen. Compute Engine-VMs, auf denen Linux ausgeführt wird, sollten ihr Gastbetriebssystem aktualisieren. Wenn Sie beispielsweise ein Container-Optimized OS verwenden, empfehlen wir, auf eines der folgenden Images zu aktualisieren: cos-85-13310-1209-7, cos-81-12871-1245-6, cos-dev-89-16091-0-0 oder höher.

Keine

Veröffentlichungsdatum: 27.08.2020

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Eclypsium hat die folgende CVE offengelegt: CVE-2020-10713.

Sicherheitslücken

Als Reaktion auf den ersten Bericht über Sicherheitslücken wurde der GRUB2-Code genauer untersucht und die folgenden zusätzlichen Sicherheitslücken wurden von Canonical entdeckt:

Diese Sicherheitslücken, die zusammen als BootHole bezeichnet werden, ermöglichen es Angreifern mit Administratorberechtigungen, unsignierte Binärdateien zu laden und so die Erzwingung von Secure Boot zu deaktivieren.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, ist vor bekannten Angriffen geschützt.

Compute Engine-Kunden, die Secure Boot verwenden, sollten die Gastbetriebssysteme auf ihren Instanzen aktualisieren, um eine mögliche Ausnutzung innerhalb ihrer Gastumgebungen zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie in den empfohlenen Maßnahmen des Anbieters Ihres Gastbetriebssystems.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Sobald Informationen zu Patches von den einzelnen Betriebssystemanbietern verfügbar sind, werden wir hier Links dazu bereitstellen. Frühere Versionen dieser öffentlichen Images enthalten diese Patches nicht und bieten keinen Schutz vor potenziellen Angriffen:

  • Projekt centos-cloud: CentOS-Patchinformationen
    • centos-7-v20200811
    • centos-8-v20200811
  • Projekt cos-cloud:
    • cos-77-12371-1072-0
    • cos-81-12871-1185-0
    • cos-rc-85-13310-1028-0
    • cos-dev-86-15103-0-0

    Wenn Sie COS über einen verwalteten Dienst (z.B. GKE) verwenden, folgen Sie der Anleitung für diesen Dienst, um Updates anzuwenden.

  • Projekt debian-cloud: DSA-4753
    • debian-10-buster-v20200805
  • Projekt coreos-cloud:
    • coreos-alpha-2163-2-1-v20190617
    • coreos-beta-2135-3-1-v20190617
    • coreos-stable-2079-6-0-v20190617
  • Projekt rhel-cloud/rhel-sap-cloud: Red Hat Vulnerability Response
    • rhel-7-v20200811
    • rhel-7-4-sap-v20200811
    • rhel-7-6-sap-v20200811
    • rhel-7-7-sap-v20200811
    • rhel-8-v20200811
  • Projekt suse-cloud/suse-sap-cloud:: SUSE KB
    • sles-12-sp5-v20200813
    • sles-15-sp2-v20200804
    • sles-12-sp4-sap-v20200804
    • sles-12-sp5-sap-v20200813
    • sles-15-sap-v20200803
    • sles-15-sp1-sap-v20200803
    • Sles-15-sp2-sap-v20200804
  • Projekt ubuntu-os-cloud: Ubuntu Wiki
    • ubuntu-1604-xenial-v20200729
    • ubuntu-1804-bionic-v20200729
    • ubuntu-2004-focal-v20200729
Hoch

Veröffentlichungsdatum: 19.06.2020

Beschreibung Schweregrad Hinweise

VMs, für die OS Login aktiviert ist, sind potenziell anfällig für Sicherheitslücken in Bezug auf die Rechteausweitung. Durch diese Sicherheitslücken bekommen Nutzer, die OS Login-Berechtigungen ohne Administratorzugriff erhalten haben, die Möglichkeit, Berechtigungen auf das Root-System der VM auszuweiten.

Sicherheitslücken

Die folgenden drei Sicherheitslücken, die auf zu weitreichende Standardgruppenmitgliedschaften zurückzuführen sind, wurden für Compute Engine-Images identifiziert:

  • CVE-2020-8903: Mit dem Nutzer adm können Sie die DHCP-XID nutzen, um Administratorberechtigungen zu erhalten.
  • CVE-2020-8907: Mit dem Nutzer docker können Sie das Host-Betriebssystem-Dateisystem bereitstellen und ändern, um Administratorberechtigungen zu erhalten.
  • CVE-2020-8933: Mit dem Nutzer lxd können Sie Host-Betriebssystem-Dateisysteme anhängen und Administratorberechtigungen erhalten.

Gepatchte Images und Fehlerkorrekturen

Alle öffentlichen Compute Engine-Images, die nach dem v20200506 erstellt wurden, sind gepatcht.

Wenn Sie dieses Problem beheben müssen, ohne auf eine neuere Version Ihres Images zu aktualisieren, können Sie die Datei /etc/security/group.conf bearbeiten und die Nutzer adm, lxd und docker aus dem Standardeintrag für OS Login entfernen.

Hoch

Veröffentlichungsdatum: 21.01.2020

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Microsoft hat die folgende Sicherheitslücke offengelegt:

  • CVE-2020-0601: Diese Sicherheitslücke wird auch als Windows Crypto API-Spoofing-Sicherheitslücke bezeichnet. Sie könnte dazu genutzt werden, schädliche ausführbare Dateien vertrauenswürdig zu machen oder dem Angreifer Man-in-the-Middle-Angriffe zu ermöglichen und vertrauliche Informationen über Nutzerverbindungen mit der betroffenen Software zu entschlüsseln.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die zugrunde liegende Infrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, ist von dieser Sicherheitslücke nicht betroffen. Wenn Sie Windows Server nicht auf Ihrer virtuellen Compute Engine-Maschine ausführen, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Kunden, die Compute Engine-VMs mit Windows Server verwenden, sollten darauf achten, dass auf ihren Instanzen der neueste Windows-Patch installiert ist.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Frühere Versionen der öffentlichen Windows-Images enthalten die folgenden Patches nicht und mindern potenzielle Angriffe nicht:

  • Projekte windows-cloud und windows-sql-cloud
    • Alle öffentlichen Windows Server- und SQL Server-Images ab v20200114
Mittel

Veröffentlichungsdatum: 12.11.2019

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Die folgenden CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) wurden von Intel offengelegt:

  • CVE-2019-11135: Diese CVE ist auch als TSX Async Abort (TAA) bekannt. TAA bietet eine weitere Möglichkeit zur Daten-Exfiltration über dieselben mikroarchitektonischen Datenstrukturen, die von Microarchitectural Data Sampling (MDS) ausgenutzt wurden.
  • CVE-2018-12207: Diese CVE ist auch als „Machine Check Error on Page Size Change“ bekannt. Dies ist eine DoS-Sicherheitslücke (Denial of Service), die Host-VMs betrifft und es einem böswilligen Gast ermöglicht, einen ungeschützten Host zum Absturz zu bringen.

Auswirkungen auf Compute Engine

CVE-2019-11135

Die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, isoliert Kundenarbeitslasten. Sofern Sie keinen nicht vertrauenswürdigen Code auf N2-, C2- oder M2-VMs ausführen, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

N2-, C2- oder M2-Kunden, die auf virtuellen Maschinen von Compute Engine für ihre eigenen Dienste mit mehreren Mandanten nicht vertrauenswürdigen Code ausführen, sollten ihre VMs beenden und wieder starten, um sich durch die neuesten Sicherheitsmaßnahmen zu schützen. Ein Neustart ohne Beenden/Starten reicht nicht aus. In dieser Anleitung wird davon ausgegangen, dass Sie bereits zuvor veröffentlichte Updates zur MDS-Sicherheitslücke angewendet haben. Wenn nicht, folgen Sie der Anleitung, um die entsprechenden Updates anzuwenden.

Für Kunden, die N1-Maschinentypen ausführen, sind keine Maßnahmen erforderlich, da diese Sicherheitslücke keine neuen Risiken über die zuvor offengelegten MDS-Sicherheitslücken hinaus darstellt.

CVE-2018-12207

Die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, ist vor dieser Sicherheitslücke geschützt. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Mittel

Veröffentlichungsdatum: 18.06.2019

Zuletzt aktualisiert: 25.06.2019, 6:30 Uhr PST

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Netflix hat vor Kurzem drei TCP-Sicherheitslücken in Linux-Kernels offengelegt:

Diese CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) werden zusammen als NFLX-2019-001 bezeichnet.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die Infrastruktur, auf der Compute Engine gehostet wird, ist vor dieser Sicherheitslücke geschützt.

Compute Engine-VMs sind für diesen DoS-Angriff nur dann anfällig, wenn auf ihnen nicht gepatchte Linux-Betriebssysteme ausgeführt werden und sie nicht vertrauenswürdigen Netzwerktraffic senden oder empfangen. Aktualisieren Sie diese VM-Instanzen so bald wie möglich, wenn Patches für die Betriebssysteme dieser Instanzen verfügbar sind.

Load Balancer, die TCP-Verbindungen schließen, wurden gegen diese Sicherheitslücke gepatcht. Compute Engine-Instanzen, die über diese Load-Balancer ausschließlich nicht vertrauenswürdigen Traffic empfangen, sind nicht anfällig. Dazu zählen HTTP-Load-Balancer, SSL-Proxy-Load-Balancer und TCP-Proxy-Load-Balancer.

Netzwerk-Load-Balancer und interne Load-Balancer schließen keine TCP-Verbindungen. Nicht gepatchte Compute Engine-Instanzen, die nicht vertrauenswürdigen Traffic über diese Load-Balancer empfangen, sind anfällig.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Wir stellen hier Links zu Patch-Informationen der einzelnen Betriebssystemanbieter bereit, sobald diese verfügbar sind, einschließlich des Status für jede CVE. Frühere Versionen dieser öffentlichen Images enthalten diese Patches nicht und mindern potenzielle Angriffe nicht:

  • Projekt debian-cloud:
    • debian-9-stretch-v20190618
  • Projekt centos-cloud:
    • centos-6-v20190619
    • centos-7-v20190619
  • Projekt cos-cloud:
    • cos-dev-77-12293-0-0
    • cos-beta-76-12239-21-0
    • cos-stable-75-12105-77-0
    • cos-73-11647-217-0
    • cos-69-10895-277-0
  • Projekt coreos-cloud:
    • coreos-alpha-2163-2-1-v20190617
    • coreos-beta-2135-3-1-v20190617
    • coreos-stable-2079-6-0-v20190617
  • Projekt rhel-cloud:
    • rhel-6-v20190618
    • rhel-7-v20190618
    • rhel-8-v20190618
  • Projekt rhel-sap-cloud:
    • rhel-7-4-sap-v20190618
    • rhel-7-6-sap-v20190618
  • Projekt suse-cloud:
    • sles-12-sp4-v20190617
    • sles-15-v20190617
  • Projekt suse-sap-cloud:
    • sles-12-sp1-sap-v20190617
    • sles-12-sp2-sap-v20190617
    • sles-12-sp3-sap-v20190617
    • sles-12-sp4-sap-v20190617
    • sles-15-sap-v20190617
  • Projekt ubuntu-cloud:
    • ubuntu-1604-xenial-v20190617
    • ubuntu-1804-bionic-v20190617
    • ubuntu-1810-cosmic-v20190618
    • ubuntu-1904-disco-v20190619
    • ubuntu-minimal-1604-xenial-v20190618
    • ubuntu-minimal-1804-bionic-v20190617
    • ubuntu-minimal-1810-cosmic-v20190618
    • ubuntu-minimal-1904-disco-v20190618
Mittel

Veröffentlichungsdatum: 14.05.2019

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2019, 17:00 Uhr PST

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Die folgenden CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) wurden von Intel offengelegt:

Diese CVEs werden zusammen als Microarchitectural Data Sampling (MDS) bezeichnet. Diese Sicherheitslücken ermöglichen potenziell die Offenlegung von Daten durch die Interaktion der spekulativen Ausführung mit dem mikroarchitektonischen Zustand.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, isoliert die Arbeitslasten der Kunden voneinander. Sofern Sie keinen nicht vertrauenswürdigen Code in Ihren VMs ausführen, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Kunden, die auf virtuellen Maschinen von Compute Engine für ihre eigenen Dienste mit mehreren Mandanten nicht vertrauenswürdigen Code ausführen, sollten sich an die empfohlenen Maßnahmen zur Risikominderung halten, die der Anbieter ihres Gastbetriebssystems vorsieht. Diese Gegenmaßnahmen umfassen unter Umständen den Einsatz von Microcode-Funktionen von Intel. Für die neue Flush-Funktionalität haben wir einen Zugang für Gäste eingerichtet. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der Schritte, die als Abhilfe für übliche Gäste-Images zur Verfügung stehen.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Wir stellen hier Links zu Patch-Informationen der einzelnen Betriebssystemanbieter bereit, sobald diese verfügbar sind, einschließlich des Status für jede CVE. Verwenden Sie diese Images, um VM-Instanzen neu zu erstellen. Frühere Versionen dieser öffentlichen Images enthalten diese Patches nicht und mindern potenzielle Angriffe nicht:

  • Projekt centos-cloud: CESA-2019:1169, CESA-2019:1168
    • centos-6-v20190515
    • centos-7-v20190515
  • Projekt coreos-cloud: MDS-Maßnahmen für CoreOS Container Linux
    • coreos-stable-2079-4-0-v20190515
    • coreos-beta-2107-3-0-v20190515
    • coreos-alpha-2135-1-0-v20190515
  • Projekt cos-cloud
    • cos-69-10895-242-0
    • cos-73-11647-182-0
  • Projekt debian-cloud: DSA-4444
    • debian-9-stretch-v20190514
  • Projekt rhel-cloud: Red Hat MDS-Wissensartikel
    • rhel-6-v20190515
    • rhel-7-v20190517
    • rhel-8-v20190515
  • Projekt rhel-sap-cloud: Red Hat MDS-Wissensartikel
    • rhel-7-4-sap-v20190515
    • rhel-7-6-sap-v20190517
  • Projekt suse-cloud: SUSE MDS KB
    • sles-12-sp4-v20190520
    • sles-15-v20190520
  • Projekt suse-sap-cloud
    • sles-12-sp4-sap-v20190520
    • sles-15-sap-v20190520
  • Projekt ubuntu-os-cloud: Ubuntu MDS Wiki
    • ubuntu-1404-trusty-v20190514
    • ubuntu-1604-xenial-v20190514
    • ubuntu-1804-bionic-v20190514
    • ubuntu-1810-cosmic-v20190514
    • ubuntu-1904-disco-v20190514
    • ubuntu-minimal-1604-xenial-v20190514
    • ubuntu-minimal-1804-bionic-v20190514
    • ubuntu-minimal-1810-cosmic-v20190514
    • ubuntu-minimal-1904-disco-v20190514
  • Projekte windows-cloud und windows-sql-cloud: Microsoft ADV190013
    • Alle öffentlichen Windows Server- und SQL Server-Images mit der Versionsnummer v20190514.
  • Projekt gce-uefi-images
    • centos-7-v20190515
    • cos-69-10895-242-0
    • cos-73-11647-182-0
    • rhel-7-v20190517
    • ubuntu-1804-bionic-v20190514
    • Alle öffentlichen Windows Server-Images mit der Versionsnummer v20190514.

Container-Optimized OS

Wenn Sie als Gästebetriebssystem Container-Optimized OS nutzen und auf den virtuellen Maschinen nicht vertrauenswürdige Arbeitslasten mit mehreren Mandanten ausführen, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  1. Deaktivieren Sie Hyper-Threading, indem Sie nosmt in der Kernel-Befehlszeile festlegen.

    Auf vorhandenen COS-VMs können Sie die grub.cfg so ändern, dass die Option nosmt festgelegt wird, und dann das System neu starten:

    # Run as root:
    dir="$(mktemp -d)"
    mount /dev/sda12 "${dir}"
    sed -i -e "s|cros_efi|cros_efi nosmt|g" "${dir}/efi/boot/grub.cfg"
    umount "${dir}"
    rmdir "${dir}"
    
    reboot

    Zur Vereinfachung können Sie das folgende Script ausführen, um dasselbe Ergebnis wie mit den vorherigen Befehlen zu erzielen. Wir empfehlen, dieses Skript in Ihre Cloud-Konfiguration, Startskripts oder Instanzvorlagen aufzunehmen, damit diese neuen Parameter für neue VMs verwendet werden. Unten ist ein Beispiel für eine Cloud-Konfiguration aufgeführt, die dieses Skript ausführt.

    Warnung: Dieser Befehl führt beim erstmaligen Ausführen dazu, dass die Instanz sofort neu gestartet wird. Wird der Befehl anschließend mit einer Instanz wiederholt, bei der das Hyper-Threading bereits deaktiviert ist, hat dies keine Auswirkungen.

    # Run as root
    /bin/bash <(curl -s https://storage.googleapis.com/cos-tools/scripts/disable_smt.sh)
    

    Als Bestandteil der Cloud-Konfiguration sieht dies so aus:

    #cloud-config
    
    bootcmd:
    - /bin/bash -c "/bin/bash <(curl -s https://storage.googleapis.com/cos-tools/scripts/disable_smt.sh)"
    

    Wenn Sie prüfen möchten, ob Hyper-Threading auf Ihrer Instanz deaktiviert ist, sehen Sie sich die Ausgabe der Dateien /sys/devices/system/cpu/smt/active und /sys/devices/system/cpu/smt/control an. Wenn 0 für active und off für control zurückgegeben wird, ist Hyper-Threading deaktiviert:

    cat /sys/devices/system/cpu/smt/active
    cat /sys/devices/system/cpu/smt/control
    

    Hinweis: Falls Sie auf Ihrer Instanz UEFI Secure Boot aktiviert haben, müssen Sie die Instanz noch einmal mit deaktiviertem UEFI Secure Boot erstellen, den oben aufgeführten Befehl bei deaktiviertem UEFI Secure Boot ausführen und dann UEFI Secure Boot auf der neuen Instanz aktivieren.

  2. Neue Version des COS-Images verwenden

    Zusätzlich zur Deaktivierung von Hyper-Threading wie oben beschrieben sollten Sie auch Ihre Instanzen mit den oben aufgeführten aktualisierten Images oder neueren Versionen (falls verfügbar) von Container-Optimized OS-Images neu erstellen, um vollständig vor der Sicherheitslücke geschützt zu sein.

Mittel

Veröffentlichungsdatum: 14.08.2018

Zuletzt aktualisiert: 20.08.2018, 17:00 Uhr PST

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Beschreibung

Die folgenden CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures) wurden von Intel offengelegt:

Diese CVEs werden zusammenfassend als "L1 Terminal Fault (L1TF)" bezeichnet.

Durch diese L1TF-Sicherheitslücken wird die spekulative Ausführung des Prozessors dazu genutzt, Angriffe auf die Konfiguration von Datenstrukturen auf Prozessorebene durchzuführen. "L1" bezeichnet den Level-1-Datencache (L1D), eine kleine On-Core-Ressource für die Beschleunigung des Speicherzugriffs.

Weitere Informationen zu diesen Sicherheitslücken und den Maßnahmen von Compute Engine finden Sie im Google Cloud -Blogpost.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine ausgeführt wird, und die die Arbeitslasten von Kunden voneinander isoliert, ist vor bekannten Angriffen geschützt.

Kunden von Compute Engine wird empfohlen, ihre Images zu aktualisieren, um mögliche indirekte Angriffe auf ihre Gastumgebungen zu verhindern. Dies ist insbesondere für Kunden wichtig, die ihre eigenen mandantenfähigen Dienste auf virtuellen Maschinen in Compute Engine ausführen.

Compute Engine-Kunden können die Gastbetriebssysteme auf ihren Instanzen mit einer der folgenden Optionen aktualisieren:

  • Verwenden Sie gepatchte öffentliche Images, um vorhandene VM-Instanzen neu zu erstellen.
  • Installieren Sie auf vorhandenen Instanzen vom Betriebssystemanbieter bereitgestellte Patches und starten Sie die gepatchten Instanzen neu.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Sobald die jeweiligen Betriebssystemanbieter Patchinformationen zur Verfügung gestellt haben, finden Sie auf dieser Seite entsprechende Links sowie den aktuellen Status zu den beiden CVEs. Verwenden Sie diese Images, um Ihre VM-Instanzen neu zu erstellen. Frühere Versionen dieser öffentlichen Images enthalten diese Patches nicht und bieten keinen Schutz vor potenziellen Angriffen:

  • Projekt centos-cloud:
    • centos-7-v20180815
    • centos-6-v20180815
  • Projekt coreos-cloud:
    • coreos-stable-1800-7-0-v20180816
    • coreos-beta-1855-2-0-v20180816
    • coreos-alpha-1871-0-0-v20180816
  • Projekt cos-cloud:
    • cos-stable-66-10452-110-0
    • cos-stable-67-10575-66-0
    • cos-beta-68-10718-81-0
    • cos-dev-69-10895-23-0
  • Projekt debian-cloud:
    • debian-9-stretch-v20180820
  • Projekt rhel-cloud:
    • rhel-7-v20180814
    • rhel-6-v20180814
  • Projekt rhel-sap-cloud:
    • rhel-7-sap-apps-v20180814
    • rhel-7-sap-hana-v20180814
  • Projekt suse-cloud:
    • sles-15-v20180816
    • sles-12-sp3-v20180814
    • sles-11-sp4-v20180816
  • Projekt suse-sap-cloud:
    • sles-15-sap-v20180816
    • sles-12-sp3-sap-v20180814
    • sles-12-sp2-sap-v20180816
  • Projekt ubuntu-os-cloud:
    • ubuntu-1804-bionic-v20180814
    • ubuntu-1604-xenial-v20180814
    • ubuntu-1404-trusty-v20180814
    • ubuntu-minimal-1804-bionic-v20180814
    • ubuntu-minimal-1604-xenial-v20180814
  • Projekte windows-cloud, gce-uefi-images und windows-sql-cloud:
Hoch

Veröffentlichungsdatum: 06.08.2018

Zuletzt aktualisiert: 05.09.2018, 17:00 Uhr PST

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Aktualisierung vom 05.09.2018

CVE-2018-5391 wurde am 14.08.2018 von US-CERT offengelegt. Wie bei CVE-2018-5390 wird eine Sicherheitslücke bei Netzwerken auf Kernel-Ebene beschrieben, durch die die Effektivität von DoS-Angriffen (Denial of Service) auf anfällige Systeme erhöht wird. Der Hauptunterschied besteht darin, dass CVE-2018-5391 über IP-Verbindungen ausgenutzt werden kann. Wir haben dieses Bulletin so aktualisiert, dass beide Sicherheitslücken angesprochen werden.

Beschreibung

CVE-2018-5390 ("SegmentSmack") beschreibt eine Netzwerk-Sicherheitslücke auf Kernelebene, durch die die Effektivität von DoS-Angriffen (Denial of Service) über TCP-Verbindungen auf anfällige Systeme erhöht wird.

CVE-2018-5391 ("FragmentSmack") beschreibt eine Netzwerk-Sicherheitslücke auf Kernelebene, durch die die Effektivität von DoS-Angriffen (Denial of Service) über IP-Verbindungen auf anfällige Systeme erhöht wird.

Auswirkungen auf Compute Engine

Für die Hostinfrastruktur, auf der Compute Engine-VMs ausgeführt werden, besteht kein Risiko. Die Netzwerkinfrastruktur, die den Traffic von und zu Compute Engine-VMs handhabt, ist gegen diese Sicherheitslücke geschützt. Compute Engine-VMs, die nicht vertrauenswürdigen Netzwerkverkehr nur über HTTP(S), SSL oder TCP Load Balancer senden/empfangen, sind vor dieser Sicherheitslücke geschützt.

Compute Engine-VMs, auf denen ungepatchte Betriebssysteme ausgeführt werden, die nicht vertrauenswürdigen Netzwerkverkehr direkt oder über Netzwerk-Load-Balancer senden/empfangen, sind anfällig für diesen DoS-Angriff.

Aktualisieren Sie Ihre VM-Instanzen so bald wie möglich, wenn Patches für ihre Betriebssysteme verfügbar sind.

Kunden von Compute Engine können die Gastbetriebssysteme auf ihren Instanzen über eine der folgenden Optionen aktualisieren:

  • Verwenden Sie gepatchte öffentliche Images, um vorhandene VM-Instanzen neu zu erstellen. Unten finden Sie eine Liste der gepatchten öffentlichen Images.
  • Installieren Sie auf vorhandenen Instanzen vom Betriebssystemanbieter bereitgestellte Patches und starten Sie die gepatchten Instanzen neu.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Sobald die jeweiligen Betriebssystemanbieter Patchinformationen zur Verfügung gestellt haben, finden Sie auf dieser Seite entsprechende Links.

  • Projekt centos-cloud (nur CVE-2018-5390):
    • centos-7-v20180815
    • centos-6-v20180815
  • Projekt coreos-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • coreos-stable-1800-7-0-v20180816
    • coreos-beta-1855-2-0-v20180816
    • coreos-alpha-1871-0-0-v20180816
  • Projekt cos-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • cos-stable-65-10323-98-0
    • cos-stable-66-10452-109-0
    • cos-stable-67-10575-65-0
    • cos-beta-68-10718-76-0
    • cos-dev-69-10895-16-0
  • Projekt debian-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • debian-9-stretch-v20180814
  • Projekt rhel-cloud (nur CVE-2018-5390):
    • rhel-7-v20180814
    • rhel-6-v20180814
  • Projekt suse-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • sles-15-v20180816
    • sles-12-sp3-v20180814
  • Projekt suse-sap-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • sles-15-sap-v20180816
    • sles-12-sp3-sap-v20180814
    • sles-12-sp2-sap-v20180816
  • Projekt ubuntu-os-cloud (CVE-2018-5390 und CVE-2018-5391):
    • ubuntu-1804-bionic-v20180814
    • ubuntu-1604-xenial-v20180814
    • ubuntu-1404-trusty-v20180814
    • ubuntu-minimal-1804-bionic-v20180814
    • ubuntu-minimal-1604-xenial-v20180814
Hoch

Veröffentlichungsdatum: 03.01.2018

last updated: 2018-05-21 T 15:00 PST

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Aktualisierung vom 21.05.2018

CVE-2018-3640 und CVE-2018-3639, Variante 3a bzw. 4, wurden von Intel offengelegt. Wie bei den ersten drei Varianten von Spectre und Meltdown ist die Infrastruktur geschützt, auf der Compute Engine-VM-Instanzen ausgeführt werden, und VM-Instanzen von Kunden sind isoliert und voreinander geschützt. Darüber hinaus plant das Team von Compute Engine, Microcode-Patches von Intel in unserer Infrastruktur zu implementieren. Kunden, die mandantenfähige oder nicht vertrauenswürdige Arbeitslasten in einer einzelnen VM-Instanz ausführen, können dadurch innerhalb der VM zusätzliche Gegenmaßnahmen ergreifen, wenn die Betriebssystemanbieter solche Maßnahmen anbieten. Das Team von Compute Engine wird die Microcode-Patches implementieren, sobald sie von Intel zertifiziert und von Compute Engine für unsere Produktionsumgebung getestet und qualifiziert wurden. Auf dieser Seite finden Sie genaue Zeitpläne und Neuigkeiten, sobald diese vorliegen.

Beschreibung

Diese CVEs sind Varianten einer neuen Angriffsklasse, die die in vielen Prozessoren verfügbare Technologie der spekulativen Ausführung ausnutzen. Bei dieser Klasse von Angriffen kann es unter verschiedenen Umständen zu einem unberechtigten Lesezugriff auf Speicherdaten kommen.

Compute Engine nutzte die Live-Migrationstechnologie für virtuelle Maschinen, um Hostsystem- und Hypervisor-Updates ohne Beteiligung der Nutzer, ohne erzwungene Wartungsfenster und ohne erforderliche Massenneustarts durchzuführen. Als Schutz vor dieser neuen Angriffsklasse müssen jedoch alle Gastbetriebssysteme und -versionen gepatcht werden, unabhängig davon, wo diese Systeme ausgeführt werden.

Der Project Zero-Blogpost enthält umfassende technische Details zu dieser Angriffsmethode. Ausführliche Informationen zu den Maßnahmen von Google, einschließlich aller produktspezifischen Informationen, finden Sie im Google-Sicherheitsblog.

Auswirkungen auf Compute Engine

Die Infrastruktur, auf der Compute Engine läuft und die die VM-Instanzen von Kunden voneinander isoliert, ist vor bekannten Angriffen geschützt. Unsere Gegenmaßnahmen verhindern den unbefugten Zugriff auf unsere Hostsysteme durch Anwendungen, die innerhalb von VM-Instanzen ausgeführt werden. Außerdem verhindern sie den nicht autorisierten Zugriff von VM-Instanzen auf andere VM-Instanzen, die auf demselben Hostsystem ausgeführt werden.

Um den nicht autorisierten Zugriff innerhalb Ihrer VM-Instanzen zu verhindern, müssen Sie die Gastbetriebssysteme dieser Instanzen über eine der folgenden Optionen aktualisieren:

  • Verwenden Sie gepatchte öffentliche Images, um Ihre vorhandenen VM-Instanzen neu zu erstellen. Unten finden Sie eine Liste der gepatchten öffentlichen Images.
  • Installieren Sie in Ihren vorhandenen Instanzen Patches, die vom Betriebssystemanbieter für Ihre Distribution zur Verfügung gestellt werden, und starten Sie die gepatchten Instanzen neu. Unten finden Sie Links zu den Patchinformationen der einzelnen Betriebssystemanbieter.

Gepatchte Images und Anbieterressourcen

Hinweis: Gepatchte Images enthalten möglicherweise nicht für alle CVEs, die in diesem Sicherheitsbulletin aufgeführt sind, Fehlerkorrekturen. Darüber hinaus können verschiedene Images unterschiedliche Methoden zum Verhindern dieser Angriffsarten enthalten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Betriebssystemanbieter, welche CVEs in den jeweiligen Patches behoben und welche Präventionsmethoden verwendet werden.

  • Projekt cos-cloud: Enthält Patches, die Angriffe der Variante 2 (CVE-2017-5715) und Variante 3 (CVE-2017-5754) verhindern. Google hat in diesen Images Retpoline verwendet, um Angriffe der Variante 2 abzuwehren.
    • cos-stable-63-10032-71-0 oder Image-Familie cos-stable
  • Projekt centos-cloud: CentOS-Patchinformationen
    • centos-7-v20180104 oder Image-Familie centos-7
    • centos-6-v20180104 oder Image-Familie centos-6
  • Projekt coreos-cloud: CoreOS-Patchinformationen
    • coreos-stable-1576-5-0-v20180105 oder Image-Familie coreos-stable
    • coreos-beta-1632-1-0-v20180105 oder Image-Familie coreos-beta
    • coreos-alpha-1649-0-0-v20180105 oder Image-Familie coreos-alpha
  • Projekt debian-cloud: Debian-Patchinformationen
    • debian-9-stretch-v20180105 oder Image-Familie debian-9
    • debian-8-jessie-v20180109 oder Image-Familie debian-8
  • Projekt rhel-cloud: RHEL-Patchinformationen
    • rhel-7-v20180104 oder Image-Familie rhel-7
    • rhel-6-v20180104 oder Image-Familie rhel-6
  • Projekt suse-cloud: SUSE-Patch-Informationen
    • sles-12-sp3-v20180104 oder Image-Familie sles-12
    • sles-11-sp4-v20180104 oder Image-Familie sles-11
  • Projekt suse-sap-cloud: SUSE-Patch-Informationen
    • sles-12-sp3-sap-v20180104 oder Image-Familie sles-12-sp3-sap
    • sles-12-sp2-sap-v20180104 oder Image-Familie sles-12-sp2-sap
  • Projekt ubuntu-os-cloud: Ubuntu-Patchinformationen
    • ubuntu-1710-artful-v20180109 oder Image-Familie ubuntu-1710
    • ubuntu-1604-xenial-v20180109 oder Image-Familie ubuntu-1604-lts
    • ubuntu-1404-trusty-v20180110 oder Image-Familie ubuntu-1404-lts
  • Projekte windows-cloud und windows-sql-cloud:

Verwenden Sie diese Images, um Ihre VM-Instanzen neu zu erstellen. Frühere Versionen dieser öffentlichen Images enthalten diese Patches nicht und bieten keinen Schutz vor potenziellen Angriffen.

Patches von Hardwareanbietern

NVIDIA bietet gepatchte Treiber zur Minimierung von möglichen Angriffen auf Systeme mit installierter NVIDIA®-Treibersoftware. Welche Treiberversionen gepatcht wurden, entnehmen Sie dem Sicherheitsbulletin zu Grafiktreiber-Sicherheitsupdates für NVIDIA-GPUs von NVIDIA.

Überarbeitungsverlauf:

  • 21.05.2018, 14:00 Uhr (UTC -8): Informationen zu zwei neuen Varianten hinzugefügt, die am 21. Mai 2018 offengelegt wurden.
  • 11.01.2018, 15:00 Uhr (UTC -8): Informationen zu gepatchten öffentlichen Windows Server- und SQL Server-Images hinzugefügt.
  • 10.01.2018, 10:15 Uhr (UTC -8): Mehrere Ubuntu-Images zur Liste der gepatchten öffentlichen Images hinzugefügt.
  • 10.01.2018, 09:50 Uhr (UTC -8): Anleitung für Patches von Hardwareanbietern hinzugefügt.
  • 03.01.2018 bis 09.01.2018: Liste der gepatchten öffentlichen Images mehrfach überarbeitet.
Hoch

Veröffentlichungsdatum: 02.10.2017

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Dnsmasq bietet Funktionen für DNS-, DHCP- und Router-Anzeigen sowie Netzwerkstarts. Diese Software ist üblicherweise auf Systemen mit Desktop-Linux-Distributionen (z. B. Ubuntu), Heimroutern und IoT-Geräten installiert. Dnsmasq wird sowohl im offenen Internet als auch intern für private Netzwerke eingesetzt.

Google hat bei regelmäßigen internen Sicherheitsanalysen sieben verschiedene Probleme entdeckt. Wir haben den Schweregrad dieser Probleme ermittelt und anschließend untersucht, wie sie sich auswirken und wie sie ausgenutzt werden können. Für jede einzelne Schwachstelle haben wir dann einen internen Proof of Concept erarbeitet. Zusätzlich haben wir gemeinsam mit Simon Kelly, der Dnsmasq betreut, entsprechende Patches entwickelt, um das Problem zu entschärfen.

Bei der Überprüfung fand das Team drei potenzielle Remote-Code-Ausführungen, ein Informationsleck und drei Denial-of-Service-Sicherheitslücken, die die aktuelle Version auf dem Git-Server des Projekts am 5. September 2017 betrafen.

Diese Patches werden upstreamed und im Git-Repository des Projekts festgeschrieben.

Auswirkungen auf Compute Engine

Standardmäßig ist Dnsmasq nur in Images installiert, die NetworkManager verwenden, und inaktiv. In den folgenden öffentlichen Compute Engine-Images ist Dnsmasq installiert:

  • Ubuntu 16.04, 16.10, 17.04
  • CentOS 7
  • RHEL 7

Bei anderen Images ist Dnsmasq jedoch möglicherweise als Abhängigkeit für andere Pakete installiert. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Debian-, Ubuntu-, CentOS-, RHEL-, SLES- und OpenSuse-Instanzen auf die neuesten Betriebssystem-Images zu aktualisieren. CoreOS und Container-Optimized OS sind nicht betroffen. Windows-Images sind ebenfalls nicht betroffen.

Instanzen, auf denen Debian oder Ubuntu ausgeführt wird, können durch Ausführung der folgenden Befehle auf der Instanz aktualisiert werden:

sudo apt-get -y update
sudo apt-get -y dist-upgrade

Für Red Hat Enterprise Linux- und CentOS-Instanzen führen Sie folgenden Befehl aus:

sudo yum -y upgrade

Für SLES- und OpenSUSE-Images führen Sie folgenden Befehl aus:

sudo zypper up

Alternativ zur Ausführung der manuellen Aktualisierungsbefehle können Sie auch VM-Instanzen mithilfe der Image-Familien des jeweiligen Betriebssystems neu erstellen.

Hoch

Veröffentlichungsdatum: 26.10.2016

Beschreibung Schweregrad Hinweise

CVE-2016-5195 ist eine Race-Bedingung, die sich auf die Art und Weise bezieht, wie das Speichersubsystem des Linux-Kernels mit dem Abbruch der COW-Situation (Copy-on-Write) für schreibgeschützte private Zuordnungen bei Schreibzugriff umgeht.

Ein nicht privilegierter lokaler Nutzer könnte diesen Fehler ausnutzen, um Schreibzugriff auf ansonsten schreibgeschützte Speicherzuordnungen zu erhalten und so seine Berechtigungen im System zu erhöhen.

Weitere Informationen finden Sie in der FAQ zu Dirty COW.

Auswirkungen auf Compute Engine

Alle Linux-Distributionen und ‑Versionen auf Compute Engine sind betroffen. Von den meisten Instanzen wird automatisch ein neuerer Kernel heruntergeladen und installiert. Zum Patchen laufender Systeme ist jedoch ein Neustart erforderlich.

In den neuen oder neu erstellten Instanzen, die auf den folgenden Compute Engine-Images basieren, sind bereits gepatchte Kernels installiert:

  • centos-6-v20161026
  • centos-7-v20161025
  • coreos-alpha-1192-2-0-v20161021
  • coreos-beta-1185-2-0-v20161021
  • coreos-stable-1122-3-0-v20161021
  • debian-8-jessie-v20161020
  • rhel-6-v20161026
  • rhel-7-v20161024
  • sles-11-sp4-v20161021
  • sles-12-sp1-v20161021
  • ubuntu-1204-precise-v20161020
  • ubuntu-1404-trusty-v20161020
  • ubuntu-1604-xenial-v20161020
  • ubuntu-1610-yakkety-v20161020
Hoch CVE-2016-5195

Veröffentlichungsdatum: 16.02.2016

Letzte Aktualisierung: 22.02.2016

Beschreibung Schweregrad Hinweise

CVE-2015-7547 ist eine Sicherheitslücke, bei der der clientseitige DNS-Resolver von glibc Software anfällig für einen Stack-basierten Pufferüberlauf macht, wenn die Bibliotheksfunktion getaddrinfo() verwendet wird. Ein Angreifer kann Software kapern, indem er diese Funktion verwendet, um die Sicherheitslücke mit von ihm kontrollierten Domainnamen oder DNS-Servern bzw. über eine Man-in-the-Middle-Attacke auszunutzen.

Weitere Informationen finden Sie im Google-Blog zur Sicherheit oder in der Datenbank Common Vulnerabilities and Exposures (CVE).

Auswirkungen auf Compute Engine

Aktualisierung (22.02.2016):

Sie können Ihre Instanzen nun mit den folgenden CoreOS-, SLES- und OpenSUSE-Images erstellen:

  • coreos-alpha-962-0-0-v20160218
  • coreos-beta-899-7-0-v20160218
  • coreos-stable-835-13-0-v20160218
  • opensuse-13-2-v20160222
  • opensuse-leap-42-1-v20160222
  • sles-11-sp4-v20160222
  • sles-12-sp1-v20160222

Aktualisierung (17.02.2016):

Sie können jetzt durch Ausführung der folgenden Befehle eine Aktualisierung auf Ubuntu 12.04 LTS-, Ubuntu 14.04 LTS- und Ubuntu 15.10-Instanzen vornehmen:

  1. user@my-instance:~$ sudo apt-get -y update
  2. user@my-instance:~$ sudo apt-get -y dist-upgrade
  3. user@my-instance:~$ sudo reboot

Als Alternative zur Ausführung der manuellen Aktualisierungsbefehle können Sie jetzt mit folgenden neuen Images die Instanzen neu erstellen:

  • backports-debian-7-wheezy-v20160216
  • centos-6-v20160216
  • centos-7-v20160216
  • debian-7-wheezy-v20160216
  • debian-8-jessie-v20160216
  • rhel-6-v20160216
  • rhel-7-v20160216
  • ubuntu-1204-precise-v20160217a
  • ubuntu-1404-trusty-v20160217a
  • ubuntu-1510-wily-v20160217

Uns sind keine Methoden bekannt, mit denen diese Schwachstelle über den DNS-Resolver von Compute Engine in der Standardkonfiguration von glibc ausgenutzt werden kann. Wir empfehlen, Ihre VM-Instanzen so schnell wie möglich zu patchen, da wie bei jeder neuen Sicherheitslücke im Laufe der Zeit neue Exploit-Methoden entdeckt werden können. Falls aktiviert, deaktivieren Sie edns0 (standardmäßig deaktiviert), bis die Instanzen gepatcht sind.

Original-Bulletin:

Ihre Linux-Distribution könnte anfällig sein. Compute Engine-Kunden, auf deren Instanzen ein Linux-Betriebssystem ausgeführt wird, müssen zum Schließen dieser Sicherheitslücke die Betriebssystem-Images ihrer Instanzen aktualisieren.

Instanzen, auf denen Debian ausgeführt wird, können durch Ausführung der folgenden Befehle auf der Instanz aktualisiert werden:

  1. user@my-instance:~$ sudo apt-get -y update
  2. user@my-instance:~$ sudo apt-get -y dist-upgrade
  3. user@my-instance:~$ sudo reboot

Wir empfehlen außerdem die Installation von UnattendedUpgrades für Debian-Instanzen.

Für Red Hat Enterprise Linux-Instanzen:

  • user@my-instance:~$ sudo yum -y upgrade
  • user@my-instance:~$ sudo reboot

Sobald andere Betriebssystem-Maintainer Patches für diese Schwachstelle veröffentlichen und aktualisierte Betriebssystem-Images von Compute Engine bereitgestellt werden, bringen wir dieses Bulletin auf den neuesten Stand.

Hoch CVE-2015-7547

Veröffentlichungsdatum: 19.03.2015

Beschreibung Schweregrad Hinweise

CVE-2015-1427 ist eine Sicherheitslücke, die es Remote-Angreifern über die Groovy Skript-Engine in Elasticsearch vor Version 1.3.8 und in allen 1.4.x-Versionen vor 1.4.3 ermöglicht, den Sandbox-Schutzmechanismus zu umgehen und beliebige Shell-Befehle auszuführen.

Weitere Informationen finden Sie in der National Vulnerability Database (NVD) oder in der Datenbank Common Vulnerabilities and Exposures (CVE).

Auswirkungen auf Compute Engine

Wenn Sie Elasticsearch auf Ihren Compute Engine-Instanzen ausführen, sollten Sie die Elasticsearch-Version auf 1.4.3 oder höher aktualisieren. Wenn Sie bereits ein Upgrade Ihrer Elasticsearch-Software durchgeführt haben, sind Sie vor dieser Schwachstelle geschützt.

Wenn Sie kein Upgrade auf Elasticsearch 1.4.3 oder höher durchgeführt haben, können Sie ein Rolling Upgrade durchführen.

Wenn Sie Elasticsearch mit Click-to-Deploy in Google Cloud consolebereitgestellt haben, können Sie das Deployment löschen, um Instanzen zu entfernen, auf denen Elasticsearch ausgeführt wird.

Das Google Cloud -Team arbeitet an einer Lösung, um eine aktualisierte Version von Elasticsearch bereitzustellen. Die Korrektur ist jedoch noch nicht für die Click-to-Deploy-Funktion in der Google Cloud consoleverfügbar.

Hoch CVE-2015-1427

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2015

Beschreibung Schweregrad Hinweise

CVE-2015-0235 (Ghost) ist eine Sicherheitslücke in der glibc-Bibliothek.

App Engine-, Cloud Storage-, BigQuery- und Cloud SQL-Kunden müssen nichts weiter unternehmen. Die Google-Server wurden aktualisiert und sind vor dieser Sicherheitslücke geschützt.

Kunden von Compute Engine müssen unter Umständen ihre Betriebssystem-Images aktualisieren.

Auswirkungen auf Compute Engine

Ihre Linux-Distribution könnte anfällig sein. Compute Engine-Kunden, die Debian 7, Debian 7 Backports, Ubuntu 12.04 LTS, Red Hat Enterprise Linux, CentOS oder SUSE Linux Enterprise Server 11 SP3 ausführen, müssen zum Schließen dieser Sicherheitslücke das Betriebssystem-Image ihrer Instanzen aktualisieren.

Diese Schwachstelle betrifft weder Ubuntu 14.04 LTS noch Ubuntu 14.10 oder SUSE Linux Enterprise Server 12.

Wir empfehlen ein Upgrade Ihrer Linux-Distributionen. Instanzen, auf denen Debian 7, Debian 7 Backports oder Ubuntu 12.04 LTS ausgeführt wird, können durch Ausführung der folgenden Befehle auf der Instanz aktualisiert werden:

  1. user@my-instance:~$ sudo apt-get update
  2. user@my-instance:~$ sudo apt-get -y upgrade
  3. user@my-instance:~$ sudo reboot

Für Red Hat Enterprise Linux- oder CentOS-Instanzen:

  1. user@my-instance:~$ sudo yum -y upgrade
  2. user@my-instance:~$ sudo reboot

Für SUSE Linux Enterprise Server 11 SP3-Instanzen:

  1. user@my-instance:~$ sudo zypper --non-interactive up
  2. user@my-instance:~$ sudo reboot

Als Alternative zur Ausführung der manuellen Aktualisierungsbefehle können Sie jetzt mit folgenden neuen Images Ihre Instanzen neu erstellen:

  • debian-7-wheezy-v20150127
  • backports-debian-7-wheezy-v20150127
  • centos-6-v20150127
  • centos-7-v20150127
  • rhel-6-v20150127
  • rhel-7-v20150127
  • sles-11-sp3-v20150127
  • ubuntu-1204-precise-v20150127

Auswirkungen auf von Google verwaltete VMs

Nutzer verwalteter VMs, die gcloud preview app deploy verwenden, müssen ihre Docker-Basiscontainer mit gcloud preview app setup-managed-vms aktualisieren und jede ihrer laufenden Anwendungen mit gcloud preview app deploy noch einmal bereitstellen. Nutzer, die mit appcfg bereitstellen, müssen nichts weiter tun und werden automatisch aktualisiert.

Hoch CVE-2015-0235

Veröffentlichungsdatum: 15.10.2014

Zuletzt aktualisiert: 17.10.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

CVE-2014-3566 (genannt POODLE) ist eine Schwachstelle im Design der SSL-Version 3.0. Durch diese Sicherheitslücke kann der Klartext gesicherter Verbindungen von einem Netzwerkangreifer berechnet werden. Weitere Informationen zu dieser Sicherheitslücke finden Sie in unserem Blogpost.

App Engine-, Cloud Storage-, BigQuery- und Cloud SQL-Kunden müssen nichts weiter unternehmen. Die Google-Server wurden aktualisiert und sind vor dieser Sicherheitslücke geschützt. Compute Engine-Kunden müssen ihre Betriebssystem-Images aktualisieren.

Auswirkungen auf Compute Engine

Aktualisiert (17.10.2014):

Bei Verwendung von SSLv3 können Sie von dieser Schwachstelle betroffen sein. Compute Engine-Kunden müssen zum Schließen dieser Sicherheitslücke das Betriebssystem-Image ihrer Instanzen aktualisieren.

Wir empfehlen ein Upgrade Ihrer Linux-Distributionen. Instanzen, auf denen Debian ausgeführt wird, können durch Ausführung der folgenden Befehle auf der Instanz aktualisiert werden:

user@my-instance:~$ sudo apt-get update
user@my-instance:~$ sudo apt-get -y upgrade
user@my-instance:~$ sudo reboot

Für CentOS-Instanzen:

user@my-instance:~$ sudo yum -y upgrade
user@my-instance:~$ sudo reboot

Als Alternative zur Ausführung der obigen manuellen Aktualisierungsbefehle können Sie jetzt mit folgenden neuen Images Ihre Instanzen neu erstellen:

  • centos-6-v20141016
  • centos-7-v20141016
  • debian-7-wheezy-v20141017
  • backports-debian-7-wheezy-v20141017

Wir aktualisieren die Bulletins für RHEL- und SLES-Images, sobald wir die Images haben. In der Zwischenzeit können RHEL-Nutzer weitere Informationen direkt von Red Hat beziehen.

Original-Bulletin:

Compute Engine-Kunden müssen zum Schließen dieser Sicherheitslücke das Betriebssystem-Image ihrer Instanzen aktualisieren. Sobald neue Betriebssystem-Images verfügbar sind, werden wir dieses Sicherheitsbulletin um weitere Anweisungen aktualisieren.

Mittel CVE-2014-3566

Veröffentlichungsdatum: 24.09.2014

Zuletzt aktualisiert: 29.09.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Ein Fehler in Bash (CVE-2014-6271) erlaubt die Codeausführung per Fernzugriff durch die Auswertung beliebiger vom Angreifer kontrollierter Umgebungsvariablen. Der wahrscheinlichste Angriffsvektor ist die Verwendung bösartiger HTTP-Anfragen an CGI-Skripts, die auf einem Webserver verfügbar sind. Weitere Informationen entnehmen Sie der Fehlerbeschreibung.

Die Bash-Fehler wurden für alle Google Cloud -Produkte behoben, mit Ausnahme von Compute Engine-Gastbetriebssystem-Images, die vor dem 26.09.2014 erstellt wurden. Durch Ausführen der nachfolgend beschriebenen Schritte können Sie die Auswirkungen der Programmfehler auf Ihre Compute Engine-Images einschränken.

Auswirkungen auf Compute Engine

Dieser Fehler kann sich auf praktisch alle Websites auswirken, die CGI-Skripts verwenden. Darüber hinaus sind wahrscheinlich Websites betroffen, die auf PHP, Perl, Python, SSI, Java, C++ und ähnlichen Servlets basieren, die Shell-Befehle mit Aufrufen wie popen, system, shell_exec oder ähnlichen APIs aufrufen. Es kann auch Systeme betreffen, die versuchen, eingeschränkten Nutzern mithilfe von Mechanismen wie der SSH-Befehlsbeschränkung oder der eingeschränkten Bash-Shell einen kontrollierten Anmeldezugriff zu ermöglichen.

Aktualisierung (29.09.2014):

Als Alternative zur Ausführung der unten aufgeführten manuellen Aktualisierungsbefehle können Nutzer ihre Instanzen jetzt mit Images neu erstellen, die zusätzliche Sicherheitslücken im Zusammenhang mit dem Bash-Sicherheitsfehler beheben, einschließlich CVE-2014-7169, CVE-2014-6277, CVE-2014-6278, CVE-2014-7186 und CVE-2014-7187. Verwenden Sie zur Neu-Erstellung Ihrer Instanzen die folgenden neuen Images:

  • centos-6-v20140926
  • centos-7-v20140926
  • debian-7-wheezy-v20140926
  • backports-debian-7-wheezy-v20140926
  • rhel-6-v20140926

Aktualisierung (25.09.2014):

Nutzer haben nun die Möglichkeit, ihre Instanzen neu zu erstellen, anstatt eine manuelle Aktualisierung durchzuführen. Verwenden Sie die folgenden neuen Images mit Korrekturen für diese Sicherheitslücke, um Ihre Instanzen neu zu erstellen:

  • backports-debian-7-wheezy-v20140924
  • debian-7-wheezy-v20140924
  • rhel-6-v20140924
  • centos-6-v20140924
  • centos-7-v20140924

Bei RHEL- und SUSE-Images können Sie auch manuelle Aktualisierungen vornehmen, indem Sie die folgenden Befehle auf den Instanzen ausführen:

# RHEL instances
user@my-instance:~$ sudo yum -y upgrade

# SUSE instances
user@my-instance:~$ sudo zypper --non-interactive up

Original-Bulletin:

Wir empfehlen ein Upgrade Ihrer Linux-Distributionen. Instanzen, auf denen Debian ausgeführt wird, können durch Ausführung der folgenden Befehle auf der Instanz aktualisiert werden:

user@my-instance:~$ sudo apt-get update
user@my-instance:~$ sudo apt-get -y upgrade

Für CentOS-Instanzen:

user@my-instance:~$ sudo yum -y upgrade

Ausführliche Informationen finden Sie in der Ankündigung der entsprechenden Linux-Distribution:

Hoch CVE-2014-7169, CVE-2014-6271, CVE-2014-6277, CVE-2014-6278 CVE-2014-7186, CVE-2014-7187

Veröffentlichungsdatum: 25.07.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Elasticsearch Logstash ist anfällig für Befehlsinjektionen in das Betriebssystem, die unter Umständen eine nicht autorisierte Änderung und Weitergabe von Daten ermöglichen. Ein Angreifer kann manipulierte Ereignisse an jede der Datenquellen von Logstash senden und so Befehle mit den Berechtigungen des Logstash-Prozesses ausführen.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Schwachstelle betrifft alle Compute Engine-Instanzen, auf denen Versionen von Elasticsearch Logstash vor 1.4.2 mit aktivierten zabbix- oder nagios_nsca-Ausgaben ausgeführt werden. Zum Schutz vor Angriffen haben Sie folgende Optionen:

  • Upgrade auf Logstash 1.4.2 vornehmen
  • Patch für die Versionen 1.3.x anwenden
  • Deaktivieren Sie die Ausgaben zabbix und nagios_nsca.

Weitere Informationen finden Sie im Logstash-Blog.

Elasticsearch empfiehlt auch die Verwendung einer Firewall, um den Remotezugriff durch nicht vertrauenswürdige IP-Adressen zu vermeiden.

Hoch CVE-2014-4326

Veröffentlichungsdatum: 18.06.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Wir möchten uns einen Moment Zeit nehmen, um auf mögliche Bedenken von Kunden hinsichtlich der Sicherheit von Docker-Containern bei der Ausführung in Google Cloudeinzugehen. Dazu gehören Kunden, die unsere App Engine-Erweiterungen verwenden, die Docker-Container, containeroptimierte virtuelle Maschinen oder den Open-Source-Kubernetes-Scheduler unterstützen.

Docker hat vorbildlich auf das Problem reagiert. Die entsprechende Blogantwort finden Sie hier. Wie in der Antwort betont, gilt das entdeckte Problem nur für Docker 0.11, eine ältere Vorproduktionsversion.

Während die Welt über Containersicherheit nachdenkt, möchten wir darauf hinweisen, dass in Google Cloudauf Linux-Anwendungscontainern basierende Lösungen (insbesondere Docker-Container) in vollständigen virtuellen Maschinen (Compute Engine) ausgeführt werden. Wir unterstützen zwar die Bemühungen der Docker-Community, den Linux-Anwendungscontainer-Stack zu stärken, halten aber den Hinweis für wichtig, dass es sich um eine neue Technologie handelt, die eine große Oberfläche und damit auch Angriffsfläche bietet. Wir glauben, dass vollständige Hypervisoren (VMs) bislang eine kompaktere und leichter zu verteidigende Oberfläche bieten. VMs wurden von Anfang an mit dem Ziel entwickelt, schädliche Arbeitslasten zu isolieren und die Wahrscheinlichkeit des Auftretens sowie die Auswirkungen von möglichen Programmfehlern zu minimieren.

Unsere Kunden können sich auf eine vollständige Hypervisor-Grenze zwischen ihnen und potenziellem Schadcode Dritter verlassen. Wenn wir den Linux-Anwendungscontainer-Stack als robust genug für mandantenfähige Arbeitslasten befinden, werden wir die Community darüber in Kenntnis setzen. Derzeit ist der Linux-Anwendungscontainer kein Ersatz für die VM. Er ermöglicht jedoch eine wesentlich bessere Ausschöpfung ihrer Möglichkeiten.

Niedrig Docker-Blogpost

Veröffentlichungsdatum: 05.06.2014

Zuletzt aktualisiert: 09.06.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Bei OpenSSL gibt es ein Problem, bei dem die ChangeCipherSpec-Nachrichten nicht korrekt in die Handshake-Zustandsmaschine eingebunden werden. Dadurch können sie vorzeitig in den Handshake injiziert werden. Angreifer können mit einem sorgfältig gefälschten Handshake die Verwendung von schwachem Verschlüsselungsmaterial auf OpenSSL SSL/TLS-Clients und -Servern erzwingen. Dies kann durch einen Person-in-the-Middle-Angriff (PITM) ausgenutzt werden, bei dem der Angreifer Traffic vom angegriffenen Client und Server entschlüsseln und ändern kann.

Dieses Problem läuft unter der Kennung CVE-2014-0224. Das OpenSSL-Team hat das Problem behoben und die OpenSSL-Community aufgefordert, OpenSSL zu aktualisieren.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Schwachstelle betrifft alle Compute Engine-Instanzen, die OpenSSL nutzen, einschließlich Debian, CentOS, Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise Server. Sie können Ihre Instanzen aktualisieren, indem Sie diese mit den neuen Images erneut erstellen oder die Pakete auf den Instanzen manuell aktualisieren.

Aktualisierung (09.06.2014): Wenn Sie Ihre Instanzen, auf denen SUSE Linux Enterprise Server ausgeführt wird, mit neuen Images aktualisieren möchten, erstellen Sie die Instanzen mithilfe der folgenden oder höheren Image-Versionen neu:

  • sles-11-sp3-v20140609

Originalbeitrag:

Zum Aktualisieren von Debian- und CentOS-Instanzen mit neuen Images erstellen Sie die Instanzen mithilfe der folgenden oder höheren Image-Versionen neu:

  • debian-7-wheezy-v20140605
  • backports-debian-7-wheezy-v20140605
  • centos-6-v20140605
  • rhel-6-v20140605

Wenn Sie OpenSSL auf Ihren Instanzen manuell aktualisieren möchten, führen Sie die folgenden Befehle zur Aktualisierung der entsprechenden Pakete aus. Bei Instanzen, auf denen CentOS und RHEL ausgeführt wird, können Sie OpenSSL durch Ausführen dieser Befehle auf der Instanz aktualisieren:

user@my-instance:~$ sudo yum -y update
user@my-instance:~$ sudo reboot

Zum Aktualisieren von OpenSSL auf Instanzen, auf denen Debian läuft, können Sie die folgenden Befehle auf den Instanzen ausführen:

user@my-instance:~$ sudo apt-get update
user@my-instance:~$ sudo apt-get -y upgrade
user@my-instance:~$ sudo reboot

Bei Instanzen, auf denen SUSE Linux Enterprise Server ausgeführt wird, können Sie sich durch Ausführen der folgenden Befehle auf der Instanz überprüfen, ob OpenSSL auf dem neuesten Stand ist:

user@my-instance:~$ sudo zypper --non-interactive up
user@my-instance:~$ sudo reboot
Mittel CVE-2014-0224

Veröffentlichungsdatum: 08.04.2014

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Die (1) TLS- und (2) DTLS-Implementierungen in OpenSSL 1.0.1 vor 1.0.1g verarbeiten Heartbeat-Erweiterungspakete nicht ordnungsgemäß. Dadurch können Remote-Angreifer vertrauliche Informationen aus dem Prozessspeicher abrufen, indem sie manipulierte Pakete verwenden, die einen Pufferüberlauf auslösen, wie durch das Lesen privater Schlüssel im Zusammenhang mit d1_both.c und t1_lib.c, auch bekannt als Heartbleed-Fehler, gezeigt wurde.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Sicherheitslücke betrifft alle Compute Engine-Instanzen mit Debian, RHEL und CentOS, auf denen nicht die neueste Version von OpenSSL installiert ist. Sie können Ihre Instanzen aktualisieren, indem Sie sie mit neuen Images neu erstellen oder Pakete auf Ihren Instanzen manuell aktualisieren.

Zum Aktualisieren Ihrer Instanzen mit neuen Images erstellen Sie die Instanzen mithilfe der folgenden oder höheren Image-Versionen neu:

  • debian-7-wheezy-v20140408
  • backports-debian-7-wheezy-v20140408
  • centos-6-v20140408
  • rhel-6-v20140408

Wenn Sie OpenSSL auf Ihren Instanzen manuell aktualisieren möchten, führen Sie die folgenden Befehle zur Aktualisierung der entsprechenden Pakete aus. Bei Instanzen, auf denen CentOS und RHEL ausgeführt werden, können Sie sich durch Ausführen dieser Befehle auf der Instanz darüber vergewissern, dass OpenSSL auf dem neuesten Stand ist:

user@my-instance:~$ sudo yum update
user@my-instance:~$ sudo reboot

Zum Aktualisieren von OpenSSL auf Instanzen, auf denen Debian läuft, können Sie die folgenden Befehle auf den Instanzen ausführen:

user@my-instance:~$ sudo apt-get update
user@my-instance:~$ sudo apt-get upgrade
user@my-instance:~$ sudo reboot

Instanzen, auf denen SUSE Linux läuft, sind nicht betroffen.

Aktualisierung (14.04.2014): Angesichts neuer Erkenntnisse über das Auslesen von Schlüsseln mithilfe des Heartbleed-Programmfehlers wird Kunden von Compute Engine empfohlen, neue Schlüssel für eventuell betroffene SSL-Dienste zu erstellen.

Mittel CVE-2014-0160

Veröffentlichungsdatum: 07.06.2013

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Hinweis: Diese Sicherheitslücke betrifft nur die Kernels, die ab API-Version v1 verworfen und entfernt wurden.

Eine Formatstring-Sicherheitslücke in der Funktion b43_request_firmware in drivers/net/wireless/b43/main.c im Broadcom B43-WLAN-Treiber im Linux-Kernel bis 3.9.4 ermöglicht es lokalen Nutzern, Berechtigungen zu erlangen, indem sie Root-Zugriff nutzen und Formatstring-Spezifizierer in einen fwpostfix-Modprobe-Parameter einfügen, was zu einer fehlerhaften Erstellung einer Fehlermeldung führt.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Sicherheitslücke betrifft alle Compute Engine-Kernel vor gcg-3.3.8-201305291443. Compute Engine hat alle früheren Kernel eingestellt und empfiehlt Nutzern, ihre Instanzen und Images auf den Compute Engine-Kernel gce-v20130603 zu aktualisieren. gce-v20130603 enthält den Kernel gcg-3.3.8-201305291443, der den Patch für diese Sicherheitslücke enthält.

So finden Sie heraus, welche Kernelversion von einer Instanz verwendet wird:

  1. SSH-Verbindung zur Instanz herstellen
  2. Führen Sie uname -r aus
Mittel CVE-2013-2852

Veröffentlichungsdatum: 07.06.2013

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Hinweis: Diese Sicherheitslücke betrifft nur diejenigen Kernels, die ab API-Version v1 verworfen und entfernt wurden.

Eine Sicherheitslücke im Formatstring in der Funktion „register_disk“ in block/genhd.c im Linux-Kernel bis 3.9.4 ermöglicht es lokalen Nutzern, Berechtigungen zu erlangen, indem sie Root-Zugriff nutzen und Formatstring-Spezifizierer in /sys/module/md_mod/parameters/new_array schreiben, um einen manipulierten /dev/md-Gerätenamen zu erstellen.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Sicherheitslücke betrifft alle Compute Engine-Kernel vor gcg-3.3.8-201305291443. Compute Engine hat alle früheren Kernel verworfen und empfiehlt Nutzern, ihre Instanzen und Images auf den Compute Engine-Kernel gce-v20130603 zu aktualisieren. gce-v20130603 enthält den Kernel gcg-3.3.8-201305291443, der den Patch für diese Sicherheitslücke enthält.

So finden Sie heraus, welche Kernelversion von einer Instanz verwendet wird:

  1. SSH-Verbindung zur Instanz herstellen
  2. Führen Sie uname -r aus
Mittel CVE-2013-2851

Veröffentlichungsdatum: 14.05.2013

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Hinweis: Diese Sicherheitslücke betrifft nur die Kernels, die ab API-Version v1 verworfen und entfernt wurden.

Die Funktion „perf_swevent_init“ in kernel/events/core.c im Linux-Kernel vor 3.8.9 verwendet einen falschen integer-Datentyp, wodurch lokale Nutzer mithilfe eines manipulierten perf_event_open-Systemaufrufs Berechtigungen erlangen können.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Sicherheitslücke betrifft alle Compute Engine-Kernel vor gcg-3.3.8-201305211623. Compute Engine hat alle früheren Kernel eingestellt und empfiehlt Nutzern, ihre Instanzen und Images auf den Compute Engine-Kernel gce-v20130521 zu aktualisieren. gce-v20130521 enthält den Kernel gcg-3.3.8-201305211623, der den Patch für diese Sicherheitslücke enthält.

So finden Sie heraus, welche Kernelversion von einer Instanz verwendet wird:

  1. SSH-Verbindung zur Instanz herstellen
  2. Führen Sie uname -r aus
Hoch CVE-2013-2094

Veröffentlichungsdatum: 18.02.2013

Beschreibung Schweregrad Hinweise

Hinweis: Diese Sicherheitslücke betrifft nur die Kernels, die ab API-Version v1 verworfen und entfernt wurden.

Eine Race-Bedingung in der ptrace-Funktion im Linux-Kernel vor 3.7.5 ermöglicht es lokalen Nutzern, mithilfe eines PTRACE_SETREGS ptrace-Systemaufrufs in einer manipulierten Anwendung Berechtigungen zu erlangen.

Auswirkungen auf Compute Engine

Diese Sicherheitslücke betrifft Compute Engine-Kernel 2.6.x-gcg-<date>. Als Reaktion darauf hat Compute Engine die 2.6.x-Kernel verworfen und empfiehlt Nutzern, ihre Instanzen und Images auf den Compute Engine-Kernel gce-v20130225 zu aktualisieren. gce-v20130225 enthält den Kernel 3.3.8-gcg-201302081521, der den Patch für diese Sicherheitslücke enthält.

So finden Sie heraus, welche Kernelversion von einer Instanz verwendet wird:

  1. SSH-Verbindung zur Instanz herstellen
  2. Führen Sie uname -r aus
Mittel CVE-2013-0871