Mit Service Extensions können Sie Erweiterungen verwenden, um benutzerdefinierten Code in den Media CDN-Verarbeitungspfad einzufügen. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über Media CDN-Erweiterungen.
Media CDN bietet viele integrierte Kernfunktionen für die häufigsten Anwendungsfälle von Content Delivery Networks (CDNs). Möglicherweise haben Sie Anforderungen, die über diese Funktionen hinausgehen. Möglicherweise müssen Sie beispielsweise Header normalisieren, um das Caching zu verbessern, einen benutzerdefinierten Algorithmus zum Signieren von URLs verwenden oder das Legacy-Verhalten eines vorhandenen CDN zu Media CDN portieren.
Mit Service Extensions können Sie benutzerdefinierten Code für leichte Computing-Anwendungsfälle in die Anfrage- und Antwortverarbeitungspfade einfügen. Dazu verwenden Sie Plug-ins. Plugins können auf HTTP-Anfrage- und ‑Antwortheader zugreifen, diese bearbeiten und dann synthetische Antworten bereitstellen. Plugins können auch zusätzliche Aktionen wie HTTP-Weiterleitungen und URL-Umschreibungen ausführen.
Wie in Abbildung 1 dargestellt, können Sie mit Service Extensions Plug-ins verwenden, um benutzerdefinierten Code, der bestimmte Aktionen implementiert, am Edge vor dem Cache im Media CDN-Verarbeitungspfad zu platzieren.
Funktionsweise von Media CDN-Plug‑ins
Im Media CDN-Anfragepfad werden Plug-ins nach dem Routenabgleich und den Google Cloud Armor-Edge-Sicherheitsrichtlinien, aber vor der Berechnung des Cache-Schlüssels und dem Hinzufügen benutzerdefinierter Header zum Ursprung ausgeführt.
Auf dem Antwortpfad werden Plugins ausgeführt, nachdem Inhalte aus dem Cache bereitgestellt wurden. So können im Cache gespeicherte Inhalte bearbeitet werden.
Nächste Schritte
- Plug‑in erstellen
- Plug‑in an eine Media CDN-Route anhängen
- Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über Diensterweiterungen.