Übersicht über den Hardware-Lebenszyklus

Auf dieser Seite erhalten Sie einen allgemeinen Überblick über den gesamten Prozess für Ihre Google Distributed Cloud Connected Hardware – von der ersten Bestellung bis zur vollständig funktionsfähigen Bereitstellung in Ihren Räumlichkeiten.

Der Prozess ist in drei Phasen unterteilt:

  1. Bestellung
  2. Lieferung und physische Installation
  3. Inbetriebnahme und Konfiguration

Bestellung

In der Bestellphase planen Sie die Bereitstellung, definieren Ihre Anforderungen und geben Ihre Bestellung auf.

  1. Konfiguration planen: Arbeiten Sie mit Ihrem Netzwerkadministrator und Google-Vertretern zusammen, um Ihre Hardware- und Netzwerkanforderungen zu ermitteln.

    • Wählen Sie ein Beschaffungsmodell aus, das von Google oder einem von Google zertifizierten Systemintegrator bezogen werden kann.
    • Wählen Sie basierend auf Ihren Arbeitslastanforderungen eine Hardwarevariante für einen G1- oder G2-Server aus.
    • Planen Sie die Anforderungen an Platz, Strom und Kühlung.
    • Weisen Sie die erforderlichen IP-Adressblöcke für die Maschinenverwaltung, Kubernetes-Knoten und virtuellen IP-Adressen (VIPs) der Steuerungsebene zu. Achten Sie darauf, dass Ihre IP-Adressenzuweisungen korrekt sind. Diese Netzwerkkonfigurationen können nach der Bereitstellung der Hardware nicht mehr geändert werden.
  2. Verbindung prüfen: Führen Sie das Tool zur Überprüfung der Netzwerkverbindung in Ihrem lokalen Netzwerk aus, um sicherzustellen, dass es alle Anforderungen für das Domain Name System (DNS), das Network Time Protocol (NTP), Firewalls und die Bandbreite erfüllt.

  3. Bestellung aufgeben: Verwenden Sie die Google Cloud Console oder die GDC Hardware Management API, um Ihre Bestellung in Ihrem Zielprojekt aufzugeben. Die Bestellung enthält Kontaktinformationen, Standortdetails, die Hardwarekonfiguration und die Netzwerkkonfiguration.

  4. Bestellprüfung und Vertrag: Ein Google-Mitarbeiter prüft Ihre Bestellung, hilft Ihnen bei der Konfiguration und arbeitet mit Ihnen zusammen, um den Vertrag zu unterzeichnen. Nachdem die Bestellung angenommen wurde, ändert sich der Bestellstatus in ACCEPTED.

Weitere Informationen finden Sie unter Hardware bestellen.

Lieferung und physische Installation

In dieser Phase bereitet Google oder ein von Google zertifizierter Systemintegrator die Hardware vor, liefert sie und installiert sie bei Ihnen.

  1. Hardware-Erstellung: Google oder der Systemintegrator erstellt und vorkonfiguriert die physischen Maschinen basierend auf Ihren Bestelldetails. Der Bestellstatus wechselt zu BUILDING.

  2. Versand: Die Hardware wird an Ihren Standort versendet. Der Bestellstatus ändert sich in SHIPPING.

  3. Installation vor Ort:

    • Ein Außendiensttechniker von Google oder des Systemintegrators kommt zu Ihnen.
    • Der Techniker montiert die Hardware in Ihrem Rack oder richtet das Gehäuse ein.
    • Ihr Netzwerkadministrator arbeitet mit dem Techniker zusammen, um die Hardware an die Stromquelle und Ihr lokales Netzwerk anzuschließen, insbesondere an die Top-of-Rack-Switches.
    • Der Techniker aktiviert die Hardware. Der Bestellstatus ändert sich in INSTALLING. Achten Sie darauf, dass Ihre Upstream-BGP-Sitzungen (Border Gateway Protocol) und Firewalls konfiguriert sind, bevor der Techniker mit der Aktivierung beginnt. Andernfalls kann der Vorgang nicht abgeschlossen werden.
  4. Bestätigung: Nachdem die Hardware installiert und angeschlossen wurde, werden die Geräte hochgefahren und stellen eine sichere VPN-Verbindung zu Google Cloudher.

Nach Abschluss der Überprüfung wechselt der Bestellstatus zu COMPLETED.

Inbetriebnahme und Konfiguration

In dieser Phase konfiguriert der Clusteradministrator die Softwareumgebung, erstellt Cluster und bereitet die Plattform für Arbeitslasten vor.

  1. Projekt in Google Cloud einrichten:

  2. Cluster erstellen: Verwenden Sie den Befehl gcloud edge-cloud container clusters create, um einen Cluster auf den bereitgestellten Maschinen bereitzustellen. Das Herunterladen und Installieren der erforderlichen Software kann eine Stunde oder länger dauern.

  3. Netzwerk konfigurieren: Initialisieren Sie das Zonennetzwerk und erstellen Sie VLAN-Subnetze nach Bedarf für Ihre Arbeitslasten. Distributed Cloud Connected schränkt den direkten Zugriff auf das Pod-Netzwerk ein. Um die Kommunikation mit Ihrem lokalen Netzwerk zu ermöglichen, hängen Sie Ihre Arbeitslasten, insbesondere virtuelle Maschinen, an diese L2-VLAN-Subnetzwerke an.

  4. Zugriff konfigurieren:

  5. Plattformdienste konfigurieren: Google stellt die Systemoperatoren für Speicher, Secrets und GitOps bereit und verwaltet deren Lebenszyklus. Konfigurieren Sie diese Dienste für die Verwendung:

    • Speicher: Wenn Sie nichtflüchtigen Speicher aktivieren möchten, wenden Sie Ihre Symcloud Storage-Lizenz an, die Sie im Google Cloud Marketplace erhalten. Sie wenden nur die Lizenz an. Google verwaltet den zugrunde liegenden Speicheroperator und die Speicherpools.
    • Secrets: Richten Sie den External Secrets Operator ein, um Secrets aus Secret Manager zu synchronisieren.
    • GitOps: Config Sync konfigurieren, um den Clusterstatus zu verwalten und Arbeitslasten aus einem Git-Repository bereitzustellen.

Die Plattform ist jetzt bereit. Sie können Arbeitslasten, einschließlich Containern und virtuellen Maschinen, im Cluster bereitstellen.

Zusammenfassung der Verantwortlichkeiten

Aktion Hauptverantwortung Mitbearbeiterinnen und Mitbearbeiter
Planung und Bestellung Kundennetzwerkadministrator Vertrieb und Entwicklung bei Google
Hardware-Bereitstellung Google oder der Systemintegrator Keine
Lieferung und physische Installation Techniker im Außendienst Netzwerkadministrator des Kunden und Ansprechpartner vor Ort
Google Cloud -Projektkonfiguration Kundenclusteradministrator Keine
Cluster erstellen und in Betrieb nehmen Kundenclusteradministrator Keine
Bereitstellung von Arbeitslasten Inhaber der Kundenanwendung Kundenclusteradministrator

Nächste Schritte