Übersicht über die Developer Device Platform

Die Developer Device Platform ist eine kommerzielle Suite der nächsten Generation für die Orchestrierung von Remote-Geräten. Die Developer Device Platform ist ein cloudnatives Angebot für Unternehmen. Es fungiert als verwaltete Gerätefarm für Entwickler, mit der sie Anwendungen mithilfe von Remote-Infrastruktur entwickeln und testen können. Die Integration in Google Clouderfolgt nativ.

Die Developer Device Platform bietet folgende Vorteile:

  • Gerätekatalog: Im Gerätekatalog können Sie Geräte in der Developer Device Platform suchen, sortieren und genauer ansehen.
  • Device Run: Führen Sie Tests auf Geräten im Developer Device Platform-Labor aus und sehen Sie sich die Ergebnisse in Google Cloudan.
  • Device Streaming API: Mit dieser API können Sie eine Verbindung zu physischen Android-Geräten herstellen und mit Ihrer App interagieren, als wäre sie mit Ihrem lokalen Computer verbunden.
  • Agent Skill: Ermöglicht es Coding-Agents, Geräte für Sie zu finden, zu reservieren und zu manipulieren.

Wichtige Plattformangebote

In der Vorschauphase ist die Plattform auf eine Teilmenge von Hauptdiensten beschränkt und für Android-App-Entwickler verfügbar (iOS-Unterstützung folgt demnächst):

  • Device Run API (AutomationJob Service): Für automatisierte Batchtests (z. B. Instrumentierungs- und JUnit-Tests). Es verwendet eine dreistufige Hierarchie aus Sitzungen, Jobs und Ausführungen, um die Gerätezuweisung, Testläufe und Ergebnisberichte zu koordinieren.
  • Device Streaming API: Stellt interaktive Verbindungen her, sodass Entwickler physische und virtuelle Gerätebildschirme in Echtzeit fernsteuern und über die Android Debug Bridge (ADB) kommunizieren können.
  • Agentische Workflows (Device Action Service): Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Developer Device Platform. Es wird ein Open-Source-Skill für den Developer Device Platform Agent auf GitHub vorgestellt, mit dem KI-Coding-Agents (z. B. Clockwork Code und Anti-gravity) Remote-Gerätesitzungen programmatisch verwalten, Tests ausführen, Screenshots aufnehmen und Shell-Befehle ausführen können.

Funktionen der Developer Device Platform

Mit der Developer Device Platform können Entwickler Tests inGoogle Cloudausführen und überwachen:

  • Plattformintegration: Die Developer Device Platform ist in das Google Cloud-Ökosystem eingebunden. Die Dokumentation ist gemäßGoogle Cloud -Standards organisiert und wird unter cloud.google.com gehostet.
  • Tools und APIs: Auf die Developer Device Platform kann über den neu eingeführten device-run-Befehl in der Google Cloud CLI oder durch direkten Aufruf der Device Run- und Device Streaming-APIs zugegriffen werden.
  • Unterstützung von Plattformen bei der Einführung: Bei der Einführung unterstützt die Developer Device Platform nur Android-App-Entwickler. Die Unterstützung von iOS ist später geplant.
  • Abrechnung: Die Developer Device Platform ist an die Google Cloud Abrechnung gebunden. Das bedeutet, dass Entwickler ein kostenpflichtiges Google Cloud Konto benötigen, in dem die Kosten direkt von den Nutzern/Entwicklern bezahlt werden.

Wichtige Vorteile der Orchestrierung

Da sowohl die Gerätezuweisung als auch die Testausführung in einem einzigen Dienst zusammengefasst sind, erhalten Nutzer Zugriff auf die erweiterten Orchestrierungsfunktionen der Developer Device Platform:

  • Hardware-Instabilität beheben: Wenn auf einem zugewiesenen Gerät Verbindungsabbrüche oder Hardwarefehler auftreten, wird vom Backend automatisch ein anderes Gerät angefordert, der Test wird neu gestartet und die Ergebnisse des erfolgreichen Wiederholungsversuchs werden nahtlos zurückgegeben.
  • Parallele Ausführung in großem Maßstab: Die integrierte Unterstützung für Smart Sharding (bei dem Testsuiten anhand von historischen Ausführungsdaten basierend auf einer angestrebten Ausführungsdauer partitioniert werden) und Uniform Sharding reduziert die End-to-End-Ausführungszeiten von umfangreichen Testsuiten.

Nächste Schritte

Verwenden Sie unsere Kurzanleitung, um Ihre Umgebung für die Developer Device Platform einzurichten. Folgen Sie dann der Anleitung für den jeweiligen Workflow: